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Soviel Freiheit wie noch möglich

Trotz Notstand haben wir noch kleine Freiheiten. Damit diese gewahrt bleiben können, braucht es Disziplin. Von allen.

Nun heisst es Aufstuhlen wie hier in Genf.

Keystone

Soviel Freiheit wie noch möglich

Der Bundesrat konnte gar nicht anders, als die ausserordentliche Lage auszurufen. Schliesslich steht die Schweiz vor der grössten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch trotz aller drastischen Massnahmen, die massive wirtschaftliche Folgen haben,  hat der Bundesrat uns noch Freiheiten gelassen. Wir sind zwar alle aufgerufen, möglichst daheim zu bleiben. Doch wir dürfen uns noch bewegen – auch draussen.

Verantwortung jedes Einzelnen

Diese Freiheit ist enorm wichtig, physisch und psychisch. Sie ist aber auch mit grosser Verantwortung verbunden. Jeder Einzelne ist verpflichtet, die Massnahmen des Bundesrates strikt zu befolgen. Nur so haben wir eine Chance, dieses Virus halbwegs in den Griff zu bekommen. Wir müssen Abstand wahren, damit es sich nicht noch weiter verbreiten kann. Nur so gelingt es, unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren. «Abstand halten kann Leben retten», betonte Alain Berset.

Hilfe für Firmen

Das Virus hat schon grossen Schaden angerichtet. Viele Betriebe, ja ganze Branchen sind existenziell bedroht. Die wirtschaftliche Hilfe ist am gestrigen Auftritt des Bundesrates kein grosses Thema gewesen. Es hiess nur soviel: Die 10 Milliarden Franken seien als Soforthilfe zu verstehen. Hier ist es nun wichtig, dass alle in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedrohten Firmen, besonders auch die KMU, die in weiten Teilen des Landes das Rückgrat bilden, rasch etwas von diesem Geld sehen. Auch sie müssen vor einem Zusammenbruch bewahrt werden.    

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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