Oberländerin steigt aus und wird zur Seglerin
Natascha Gmür hatte ein geregeltes Leben im Büro. Doch auf einen Schlag wurde ihre Freude am Job zur Belastung im Alltag. Auf hoher See fand sie ihr Glück wieder.
Natascha Gmür führte ihr ganzes Leben auf dem Festland. Sie wuchs in einem 300-jährigen Bauernhaus auf dem Ghöch auf, wohnte danach in ihrem Eigenheim in Bubikon und zog später in eine Wohnung nach Rapperswil. Dass sie irgendwann den festen Boden gegen das wilde Meer eintauschen würde, hätte sie nie gedacht.
Denn heute verbringt sie – jedenfalls teilweise – ihre Tage auf der «Cirion». Einem Schiff, das sie zusammen mit ihrem Partner Daniel Langenegger gekauft und restauriert hat. «Wir haben uns damit endlich einen Traum erfüllt», sagt Gmür. Ganz einfach ist es nicht gewesen. Doch alles von Anfang an.
Druck aus den USA
Natascha Gmür war gelernte Krankenschwester, die irgendwann im HR eines Technologieunternehmens in Wetzikon landete. «Ich mochte meine Arbeit», sagt Gmür. Sie hatte die Personalverantwortung inne, und nach einer Übernahme eines US-amerikanischen Unternehmens sass sie in der Geschäftsleitung. Doch eben diese Übernahme veränderte alles.
