Ein Glacé steht am Anfang von Anja Gadas Filmkarriere. Als damals 16-jährige schleckte sie das Eis vor dem Zürcher Club Dynamo, wo zum gleichen Zeitpunkt ein Casting für einen Kinofilm stattfand. Die Regisseurin Karin Heberlein kam heraus, sah sie und überredete sie zum Vorsprechen. Einige Wochen später erhielt sie die Zusage für eine der Hauptrollen im Film «Sami, Joe und ich».
Dieser wird am Dienstag, 3. August, ab 21 Uhr im Open-Air-Kino im Ustermer Buchholz gezeigt. Und zu sehen ist die mittlerweile 19 Jahre alte Ustermerin nicht nur auf der Leinwand, sondern auch live: Vor dem Filmstart wird sie für ein kurzes Interview auftreten. Dabeisein wird auch der Kameramann Gabriel Lobos, der den Film noch nie mit Publikum gesehen hat.
Positive Rückmeldungen
Auch wenn Anja Gada das schon hinter sich hat, sucht sie den Auftritt vor Publikum nicht wirklich. « Ich bin nicht besonders gerne im Mittelpunkt des Geschehens. Ich bevorzuge es, im Hintergrund zu bleiben, zu koordinieren und zu organisieren, was ich mir auch von meinem Aktivismus her gewohnt bin » , erklärt die Ustermerin, die als Klimaaktivistin unterwegs und derzeit noch als GSoA-Sekretärin in Zürich tätig ist.
«G erade junge Personen können sich gut mit den drei Hauptfiguren und deren Freundschaft identifizieren. »
Anja Gada, Schauspielerin

