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Kunst ist, wenn eine Frau Drohnen zertrümmert

Die Zürcher Hochschule der Künste und die SBB machen gemeinsam Kunst. Wie das aussieht, zeigt sich zurzeit am Bahnhof Uster.

Verschiedene Videos und Bilder werden auf dem Bildschirm in der Unterführung des Ustermer Bahnhofs gezeigt., Es handelt sich um ein Kunstprojekts «Art Blanche» der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und den SBB.

Annabarbara Gysel

Kunst ist, wenn eine Frau Drohnen zertrümmert

Eine Frau im blauen Kleid haut mit einem Baseballschläger mehrere Drohnen kaputt. Dieses Video können Passanten in der Unterführung des Bahnhof Uster seit vergangenem Mittwoch auf einem Bildschirm angucken. Der Filmausschnitt ist Teil des gemeinsamen Kunstprojekts «Art Blanche» der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

SBB-Mediensprecher Philipp Leimgruber sagt zum Projekt: «In Uster wollen wir herausfinden, ob wir Bahnhofunterführungen mit Kunst in dieser Form aufwerten sowie attraktiver und interessanter gestalten können.» Dazu dienten die Bilder und Videosequenzen von Künstlern und Kunststudenten der ZHdK.  Zudem soll den Passanten und Pendlern eine kleine Abwechslung und Ablenkung auf ihrem täglichen Weg durch die Bahnhofunterführung geboten werden.

Ustermer Akzeptanz gefragt

Ob das Projekt bei den Leuten Anklang findet, wollen die Verantwortlich von «Art Blanche»  über eine Online-Umfrage herausfinden Zudem sei im Rahmen einer Masterarbeit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) auch noch eine Befragung vor Ort mit Passanten vorgesehen, sagt Leimgruber. «Mit diesen Umfragen werden wir ermitteln, wie diese künstlerische Intervention bei den Passanten ankommt.»

Das Pilotprojekt wird auch am HB durchgeführt. Noch bis zum 21. April bleiben die Projekte an den beiden Bahnhöfen bestehen. «Nach dem Versuch wird es auf jeden Fall eine Pause geben, in der wir die gemachten Erfahrungen auswerten», so Leimgruber. Seien diese überwiegend positiv, werde eine nächste Phase geplant. Dann gehe es aber insbesondere darum, «Art Blanche» nicht nur in Uster und Zürich, sondern auch an anderen geeigneten Standorten durchzuführen, sagt Leimgruber.

 

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