«Die bösen, bösen Autos»
Kathrin Molinari, Esslingen
Die teils gefährlichen Situationen an einem schönen Tag am Greifensee sehe ich auch, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin. Deshalb meide ich dieses Gebiet jeweils wie der Teufel das Weihwasser, gehe nur an Regentagen oder wenn es kalt ist an den Greifensee.
Frau Jungfer schlägt vor, dass man die Autos entschleunigt, damit mehr Sicherheit gewährleistet ist. Ich dachte zuerst, es sei ein Witz. Wenn die Autos entschleunigt werden, löst das nie und nimmer das Problem, dass sich Fussgänger, Velo-, Rollschuh- und Brettfahrer, ob mit oder ohne «E», den begrenzten Weg teilen müssen.
Vielmehr wäre es angebracht, diese Wege zu verbreitern, oder, was leider niemals klappen wird, dass die Menschen Rücksicht nehmen. Anstatt, einmal mehr, die bösen, bösen Autos zu entschleunigen und für das Problem verantwortlich zu machen, sollten die «Was-auch-immer-Fahrer» entschleunigen und aus Rücksicht vor Menschen und Hunden kurz abbremsen.
Zum Leserbrief «Entschleunigung für mehr Sicherheit», 7. Juni
