Saubere Luft in Schulen
Leserbrief
Während Krankheitswellen schaffen Luftfiltergeräte die Möglichkeit, Ansteckungen zu reduzieren. Denn Kälte (wie Hitze oder Unwetter) ist oft der Anlass, die Fenster zu kurz zu öffnen. Klassen haben durch ihre Grösse ein hohes Ansteckungsrisiko; die ausgeatmete Luft müsste alle 20 Minuten in die Natur entlüftet werden, wie die Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) 2021 empfahl.
Sie konnte man in Bündner Schulen messen: Je verbrauchter die Raumluft war, desto mehr Ansteckungen mit Covid-19 gab es. Schulen können die Erfahrung mit Hepa-gefilterter Raumluft (High Efficiency Particle Absorption) gratis ausprobieren: Der unabhängige Verein protect-the-kids.ch verleiht geräuscharme Luftfiltergeräte kostenlos und mit Begleitinformation.
So verstärkt der Verein die Bemühung der Familien, ihre kranken Schülerinnen und Schüler zur Genesung und zum Schutz zu Hause zu behalten. Eltern können die Bemühung der Lehrpersonen verstärken, indem sie sich für gute Raumluft in Kindergärten, Schulen und Kitas engagieren. Wer Kinder – und übrigens auch Lehr- und Betreuungspersonen – in Krankheitswellen schützen möchte, findet beim Verein mehr wissenschaftsbasierte Informationen und auf Anfrage ein Forum für bewährte Tipps und Austausch.
«Kitas und Schulklassen sind wegen der Grippe leer gefegt», Ausgabe vom 5. Februar