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Kultur

Wieso Heimweh-Tösstaler ein Open Air auf dem Sternenberg organisieren

Das Sterni-Festival ist ein «Underdog» im Festivalkalender. Die Veranstaltung hat aber einiges zu bieten – nicht nur musikalisch.

Wieso Heimweh-Tösstaler ein Open Air auf dem Sternenberg organisieren

Sterni-Festival

Beim Sterni-Festival dreht sich alles um Musik aus der Region. Dieses Jahr geht es in die zweite Runde. Das müssen Sie über die Veranstaltung mitten in der Natur wissen.

Das Sterni-Festival

Das Festivalangebot im Sommer ist gross. Macht man einen Abstecher an die Winterthurer Musikfestwochen oder doch lieber ans H2U nach Uster? Neben den bekannten Namen gibt es im Oberland auch einen «Underdog» im Festivalkalender, mitten im Wald in Sternenberg.

Auf einer Waldlichtung oberhalb von Saland findet vom 23. bis 25. August die zweite Austragung des Sterni-Festivals statt.

Die Veranstalter bezeichnen es als «Geheimtipp für alle, die es unkompliziert und familiär mögen». Neben den Acts auf der Bühne gibt es auch zahlreiche Workshops, wie beispielsweise für Tanz und Yoga.

Die Veranstalter

Hinter der Veranstaltung steht das Kulturkollektiv Oberes Tösstal, das im letzten Jahr gegründet worden ist. Die meisten Mitglieder davon sind im Tösstal aufgewachsen und leben in der Zwischenzeit in Winterthur, wo sie sich in der Kulturszene der Stadt engagieren.

Teil des Kollektivs ist auch Lea Käsermann, die ihre Wurzeln im Sternenberg hat. Sie kann sich natürlich noch gut daran erinnern, wo alles seinen Anfang hatte. Denn ihr Bruder hatte vor über 20 Jahren den Stein dafür ins Rollen gebracht. «Er fragte einen Bauern aus dem Dorf, ob er auf dessen Land eine Goa-Party machen kann.»

Dank der Offenheit des Landeigentümers und des Pächters fanden immer wieder Veranstaltungen auf der Lichtung statt. Lange im kleinen Rahmen, bis daraus vor gut zwei Jahren die Idee entstand, ein richtiges Festival auf die Beine zu stellen.

«Wir waren vielleicht schon ein bisschen naiv», meint Lion Kunz, der ebenfalls Mitglied im Organisationskomitee (OK) ist. Die Organisation sei aufwendiger gewesen als gedacht. Denn für die Bewilligung müssen zahlreiche Auflagen erfüllt werden, beispielsweise muss ein Sicherheitskonzept vorliegen. «Die Gemeinde Bauma hat uns aber sehr unterstützt.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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