Was es mit dem sagenumwobenen Mondmilchgubel auf sich hat
Mystische Höhle in Wald
In Wald gibt es eine Höhle zwischen mystischen Felsflächen, die von weissen Flecken bedeckt sind. Einst hiess es, die Felsen hätten des Nachts den Mond gemolken.
Vom Bahnhof Wald führt ein Wanderweg in Richtung Schnebelhorn zum grossen Parkplatz bei der Wolfsgrueb und von da aus wieder hinunter zu einer Brücke über die Vordertöss. Die Wanderung dauert rund anderthalb Stunden.
Nach weiteren 450 Metern flussabwärts weicht man über eine kleine Brücke von der Waldstrasse ab. Am linken Ufer geht es auf dem Pfad hangaufwärts bis zur ersten Abzweigung.
Der rechte Weg endet nach 85 Metern schliesslich beim Mondmilchgubel, einer Halbhöhle in der Mitte einer 30 Meter hohen Felswand. Diese Höhle ist sagenumwoben und fand erstmals in den «Zürcher Sagen» des Mundart- und Heimatdichters Meinrad Lienert (1865–1933) Erwähnung.

