So ticken die Tösstaler Macherinnen des umstrittenen «Circuit Flow»
Stefanie und Maureen Kägi
Das abstrakte Kunstwerk «Circuit Flow» ging um die Welt – und erntete viel Kritik. Im Interview reden Stefanie und Maureen Kägi über ihr Werk, die künstlerische Handschrift und die Tösstaler Wurzeln.
Selten hat Kunst so viel Aufsehen erregt wie im Fall von «Circuit Flow» – einer sogenannten All-over-Malerei in einem neuen Garderobengebäude im Sportpark Deutweg in Winterthur. Urheberinnen des Werks sind die Zellerinnen Stefanie und Maureen Kägi. Das Kunstwerk machte über die Landesgrenzen hinaus Schlagzeilen, sogar die Zeitung «Bild» berichtete darüber. Eine Welle der Empörung brach über die Schwestern herein.
Nachdem das Stadtparlament darüber diskutiert hatte, einigten sich die Involvierten, darunter die Künstlerinnen, der Quartierverein und Vertreter des FC Tössfeld, Ende Januar, dass das Werk vorerst hängen bleibt. In einem Jahr soll die Diskussion noch einmal aufgenommen werden. Die Redaktion hat die beiden Kunstschaffenden im virtuellen Raum getroffen.
Stefanie und Maureen Kägi, wie sehr hat Sie die teils heftige Kritik an «Circuit Flow» getroffen?

