Bezirksrat pfeift Stadt Uster beim Kauf von Elektrofahrzeugen zurück
Keine gebundenen Ausgaben
Der Ustermer Stadtrat wollte über den Kauf von zwei elektrischen Nutzfahrzeugen in Eigenregie entscheiden. Nach einem Stimmrechtsrekurs muss er nun nochmals über die Bücher.
Sogenannte Geräteträger sind vielseitig: Sie können mit verschiedenen Aufsätzen zum Schneepflügen, Salzstreuen, Rasenmähen oder Laubaufnehmen eingesetzt werden. Zwei solche Fahrzeuge wollte die Stadt Uster für knapp 940’000 Franken beschaffen. Zwei Geländewagen der Unterhaltsdienste wollte sie dafür altersbedingt ausmustern.
Die neuen, elektrisch betriebenen Fahrzeuge hätten dem Massnahmenplan Klima der Stadt sowie dem Netto-null-Ziel entsprochen. Für die dafür nötigen Ladestationen wären zusätzliche Kosten von rund 110’000 Franken entstanden.
Doch daraus wird vorerst nichts. Der Bezirksrat Uster gab Mitte Januar einer Stimmrechtsbeschwerde von FDP-Gemeinderat Jürg Krauer statt. Der Entscheid liegt uns vor.
