Vater missbrauchte und quälte Tochter immer wieder
Bezirksgericht Hinwil
Unzählige Male soll sich ein Mann an seiner Tochter im Teenageralter vergangen haben. Während er die Vorwürfe vehement bestreitet, sah sie das Bezirksgericht Hinwil als zutreffend an und schickt den Vater nun ins Gefängnis.
So, wie der kürzlich vom Bezirksgericht Hinwil behandelte Fall in der Anklageschrift nacherzählt wird, handelt es sich um eines der schwersten Sexualdelikte, das sich je im Zürcher Oberland ereignete. Sehr stark zusammengefasst – auch weil Details perverser Ausprägung hier nicht ausgerollt werden –, soll ein Vater seine damals 12- bis 16-jährige Tochter unzählige Male auf diverse Arten sexuell missbraucht haben, unter anderem durch erzwungenen Oralverkehr.
Zudem soll er sie geschlagen haben, etwa mit einem Gürtel ins Gesicht, bis sie blutete. Wenn sie jemandem etwas von den Übergriffen erzähle, dann werde er sie töten, sagte er ihr gemäss Anklage.
Zu den Taten kam es laut den Schilderungen in der Familienwohnung des Syrers, der in der Region lebte. Die Übergriffe sollen sich über vier Jahre hinweggezogen haben.

