Junglenker crasht mit 149 km/h – 24 Monate bedingt
Raserunfall in Sternenberg
Das Bezirksgericht Pfäffikon hat einen Raser verurteilt. Originell fand es dessen Begründung für den gefahrenen Umweg.
Kollegen wie dieser junge Mann sind heiss begehrt. Sie verzichten im Ausgang auf Alkohol und spielen nach durchzechter Nacht den Chauffeur. Genau das war die Ausgangslage an einem frühen Morgen Ende Dezember 2022 in der Nähe von Sternenberg.
Die Geschichte nahm jedoch eine dramatische Wende. Und deshalb musste sich der heiss begehrte Kollege, ein damals 19-jähriger Schweizer, am Montag als Beschuldigter vor dem Bezirksgericht Pfäffikon verantworten.
Was war geschehen? Der Junglenker wollte an jenem Morgen die 22-jährige Beifahrerin und den 24-jährigen Mitfahrer zu ihr nach Hause bringen. Das Auto, ein Audi Quattro mit 460 PS, gehörte dem Mitfahrer. Das Trio war auf der unbeleuchteten und lediglich 4,5 Meter breiten Gfellstrasse ausserorts in Richtung Kanton Thurgau unterwegs. Erlaubte Geschwindigkeit: 80 Kilometer pro Stunde.

