Der Heimatschutz gewinnt und rettet das alte Landihaus in Illnau
Altes Haus statt Dorfplatz
Ein jahrzehntelanges Hin und Her geht zu Ende. Das Bundesgericht urteilt, dass das alte Landihaus in Illnau nicht für einen neuen Dorfplatz abgerissen werden darf.
Seit fast zwanzig Jahren sind die Pläne für einen neuen Dorfplatz in Illnau blockiert. Grund dafür ist der Streit um ein hundertjähriges Haus an der Usterstrasse 23. Bevölkerung, Parlament, Stadtrat, Heimatschutz und Gerichte streiten seit langem um die Frage: die «Bruchbude» abreissen oder den «wichtigen Zeitzeugen» erhalten?
Bürgerliche Parteien möchten das Gebäude zugunsten eines neuen, grösseren Dorfzentrums abreissen. Zuletzt reichten sie 2020 eine Initiative dafür ein, die von der Bevölkerung angenommen wurde. Der Stadtrat von Illnau-Effretikon unterlag mit dem Gegenvorschlag, das Haus stattdessen zu sanieren und in das Projekt zu integrieren.

