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Justiz

Abwehrstiche in «Todesangst» oder «Mord aus nichtigem Anlass»?

18 Jahre Gefängnis oder Freispruch? Das Bezirksgericht Uster muss über einen Mann urteilen, der nach einer Geburtstagsparty während eines Streits einen Gast getötet hat.

Abwehrstiche in «Todesangst» oder «Mord aus nichtigem Anlass»?

Prozess zu Tötungsdelikt in Uster

Nach einem privaten Fest in Uster wird ein junger Mann erstochen. Der Täter spricht von Notwehr, die Anwälte der Hinterbliebenen sprechen von Mord.

«Wir hatten es alle gut dort», «es war eine friedliche Geburtstagsfeier»: Über die Art einer privaten Party, die am letzten November-Wochenende 2022 auf dem Zeughausareal in Uster stattfand, ist man sich auch heute noch einig. Was danach passierte und wie dieser Vorgang rechtlich zu werten ist, darüber gab es bei den Beteiligten eines Prozesses am Bezirksgericht Uster am Donnerstag jedoch sehr unterschiedliche Varianten.

Auf dem Parkplatz verblutet

Laut Anklageschrift hatte eine sechsköpfige Gruppe gegen 3 Uhr die Party verlassen, um zusammen im Auto nach Zürich zu fahren. Ein Mechaniker aus Zürich, der sich ohne Einladung dieser Gruppe angeschlossen hatte, wurde dann aber aufgefordert, das Auto wieder zu verlassen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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