Das Lehrernetzwerk wirft der Schule Pfäffikon Vetternwirtschaft vor
Eklat um schwulen Lehrer
Der Fall des schwulen Lehrers in Pfäffikon geht vors Obergericht: Das Lehrernetzwerk spricht von Interessenkonflikten.
Nach dem Eklat um den schwulen Lehrer in Pfäffikon ginge es jetzt um eine faire Aufarbeitung. Doch hier scheint einiges unklar zu sein: Die Schulbehörde Pfäffikon beauftragte für die Untersuchung ausgerechnet diejenige Kanzlei, welche die Schule schon bei der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit dem besagten Lehrer beraten hatte.
Ende Mai berichteten wir, dass Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler darin einen Interessenkonflikt sehen. «Ein externer Dienstleister beurteilt seine eigene Dienstleistung, überwacht von einem Untergebenen, der die Arbeit seines eigenen Chefs beurteilt», schrieben die Eltern damals in einem offenen Brief.
Roger Klos (SVP), Vizepräsident der Schulpflege, sagte dazu, es sei zwar korrekt, dass man die Kanzlei im Vorfeld bereits verschiedentlich beigezogen habe. «Rudin Cantieni hat aber explizit nicht zum gewählten Vorgehen geraten», betont er. Die kritische Distanz sei damit gewährleistet.
