Abo

Justiz

Das Lehrernetzwerk wirft der Schule Pfäffikon Vetternwirtschaft vor

Die selbe Kanzlei ist mit der externen Untersuchung beauftragt, die einst schon die Trennung des schwulen Lehrers begleitete. Ein Unding für das Netzwerk.

Das Lehrernetzwerk wirft der Schule Pfäffikon Vetternwirtschaft vor

Eklat um schwulen Lehrer

Der Fall des schwulen Lehrers in Pfäffikon geht vors Obergericht: Das Lehrernetzwerk spricht von Interessenkonflikten.

Nach dem Eklat um den schwulen Lehrer in Pfäffikon ginge es jetzt um eine faire Aufarbeitung. Doch hier scheint einiges unklar zu sein: Die Schulbehörde Pfäffikon beauftragte für die Untersuchung ausgerechnet diejenige Kanzlei, welche die Schule schon bei der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit dem besagten Lehrer beraten hatte.

Ende Mai berichteten wir, dass Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler darin einen Interessenkonflikt sehen. «Ein externer Dienstleister beurteilt seine eigene Dienstleistung, überwacht von einem Untergebenen, der die Arbeit seines eigenen Chefs beurteilt», schrieben die Eltern damals in einem offenen Brief.

Roger Klos (SVP), Vizepräsident der Schulpflege, sagte dazu, es sei zwar korrekt, dass man die Kanzlei im Vorfeld bereits verschiedentlich beigezogen habe. «Rudin Cantieni hat aber explizit nicht zum gewählten Vorgehen geraten», betont er. Die kritische Distanz sei damit gewährleistet.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.