Wie in Uster mit Fischhaut «Wundenwunder» vollbracht werden
Ungewöhnliche Therapie im Spital
Wunden sollten schnell geschlossen werden und im Optimalfall keine Narben zurücklassen. Beides schafft man im Wundbehandlungszentrum des Spitals Uster – mithilfe von Kabeljau.
Gut sieben Zentimeter lang, drei Zentimeter breit und so tief, dass man direkt auf den Knochen sieht: Die Wunde an der Ferse der Patientin, die auf einem Operationstisch im Spital Uster liegt, sieht nicht schön aus. Und jetzt, da sie der Chirurg säubert, blutet sie auch noch.

Doch das ist gut so. Denn dadurch werden die nun in die Wunde eingebrachten, zuvor angefeuchteten Fischhautstückchen in unterschiedlicher Grösse später besser und schneller zu neuem körpereigenem Gewebe regeneriert.

