«Vertragsbruch» – Spital Wetzikon schiesst jetzt gegen Baufirma
Bauverzögerungen und Mehrkosten
Nachdem die Totalunternehmerin letzte Woche den Vertrag für den Neubau gekündigt hat, weist das Spital Anschuldigungen zurück – und teilt aus. Die Steiner AG sei ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen.
Ein Knall, eine Trennung, nun der Rosenkrieg: Letzte Woche wurde bekannt, dass die Steiner AG aus Zürich den Vertrag mit dem GZO Spital Wetzikon gekündigt hat und sich aus dem gesamten Neubau- und Erweiterungsprojekt zurückzieht. Seither sind die Arbeiten am Bau, der laut GZO zu 70 Prozent realisiert ist, eingestellt.
Man habe sich auf eine «gemeinsame Kommunikation zur Kündigung verständigt und diese inhaltlich definiert», heisst es nun seitens der Spitalleitung. «Aus uns unerklärlichen Gründen hat die Steiner AG in den Tagen nach dem 7. Mai intensiv über die Medien kommuniziert», sagte Hansjörg Herren, CEO ad interim, an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz am Dienstagmorgen.
