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Gwerb Fäscht in Wald

Die Gewerbeausstellung in Wald wird zum Dorffäscht

Ob Sprung von der Skisprungschanze oder Fahrt im Pistenbully: Am «Gwerb Fäscht» in Wald gab es am Wochenende einige Attraktionen.

Mitten im Besucherstrom fährt ein «Love-Mobil» – mit Technosound, Lichteffekten und Nebelmaschine sorgt das Gefährt der Firma Spörri Baumaschinen-Service für Aufsehen.

Foto: André Gutzwiller

Die Gewerbeausstellung in Wald wird zum Dorffäscht

Gwerb Fäscht in Wald

Ob Sprung von der Skisprungschanze oder Geschicklichkeitsspiel im Pistenbully: Am Gwerb Fäscht in Wald gab es am Wochenende einige Attraktionen.

Am Wochenende nahm das Walder Gewerbe die Bahnhofstrasse in Beschlag und machte aus der Gewerbeausstellung gleich ein Dorffest. Ein Augenschein zeigte eine grosse Vielfalt an Ständen, Spielen und Möglichkeiten, sich auszuprobieren. Etwa beim Harassenstapeln, auf einem «Love-Mobil» mit Nebelmaschine oder auf einer Skisprungschanze.

Am Freitagnachmittag war es so weit, Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) eröffnete das diesjährige Gwerbfäscht in Wald feierlich.

Für die drei Ausstellungstage wurde im Vorfeld bereits viel Arbeit geleistet, wie OK-Präsident Markus Stalder zu berichten weiss. Nach einem etwas zähen Verkaufsstart der Standflächen mit einem Minimalziel von 55 Teilnehmern konnte bei der Eröffnung dann doch eine Liste mit gut 70 Ausstellern präsentiert werden.

Die Herausforderung dabei bestand keineswegs an zu geringem Interesse des Gewerbes, sondern am enormen Personalaufwand für den Auf- und Abbau und die Standbetreuung an den besonders langen Messetagen.

Der zentrale Standort verhalf der Ausstellung schon während des Aufbaus zu einer gewissen Omnipräsenz. Mitten in der belebten Bahnhofstrasse wurde schon Tage vor dem Gwerb Fäscht fleissig gearbeitet. Die daraus entstandenen Kontakte sind ebenso wertvoll wie diejenigen während der Messe.

Die Idee, aus einer einfachen Gewerbeausstellung ein Dorffest zu machen, wurde konsequent umgesetzt. Dabei gab es auch einige Attraktionen: Vom Bahnhof kommend begrüsst einen ein Pistenbully, der zum Geschicklichkeitsspiel einlädt.

In den Zelten reiht sich Stand an Stand, Wettbewerbstalons werden ausgefüllt, die eigene Reaktionsgeschwindigkeit kann geprüft werden, man versucht sich an einem Kerzenwechsel, lässt sich ein goldenes Tattoo verpassen oder findet seinen Mut beim Springen von der Skisprungschanze. Und zu guter Letzt gibt es im Festzelt ein unterhaltsames Programm.

Markus Stalder ist zufrieden mit dem ganzen Ablauf. Er ist erfreut, wie ruhig und reibungslos alles funktioniert. Das Konzept mit den langen Ausstellungszelten hat sich bewährt und wurde dieses Jahr bereits zum dritten Mal so umgesetzt.

Zudem wurde dieses Jahr das Sicherheitskonzept angepasst. Die Feuerwehr war etwas präsenter als sonst. Der anhaltende Besucherstrom trotz perfektem Badi-Wetter stimmte das Organisationskomitee optimistisch, und die unzähligen positiven Rückmeldungen gaben den Machern recht.

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