Er wollte so nicht mehr leben – wie ein hochbegabtes Kind in der Schule untergeht
Zügeln wegen Schule
Eine Familie zieht Konsequenzen, weil sie sich von der Schule allein gelassen fühlt. Die Geschichte eines hochbegabten Jungen – und eines Systems, das an seine Grenzen zu stossen scheint.
Lars (Name geändert) ist sieben Jahre alt, als seine Mutter merkt: So kann es nicht weitergehen. Dabei besucht der Junge erst seit wenigen Monaten die erste Klasse in Wetzikon. Nach der Schule wird er zunehmend wütend, zieht sich zurück, bricht zu Hause emotional zusammen. Morgens will er nicht mehr in den Unterricht. In der Schule gilt er dennoch als ruhig, angepasst und damit unauffällig.
«Eigentlich hätten wir schon nach wenigen Wochen eingreifen müssen», sagt die Mutter. Lars habe früh gesagt, es sei ihm langweilig.

