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Gesellschaft

Abschluss eines Millionenprojekts

Das neue Schulhaus in Wald ist fertig

Nachdem auch die letzten Bäume gepflanzt sind, wurde diesen Samstag die neue Schulanlage in Laupen der Bevölkerung vorgestellt.

Bei bestem Wetter konnten sich die Walderinnen und Walder einen Eindruck vom neuen Schulhaus in Laupen machen.

Foto: André Gutzwiller

Das neue Schulhaus in Wald ist fertig

Abschluss eines Millionenprojekts

Nachdem auch die letzten Bäume gepflanzt worden waren, wurde am Samstag die neue Schulanlage in Laupen der Bevölkerung vorgestellt.

Mit der Pflanzung eines Birnbaums sind am Samstag die Arbeiten am neuen Schulhaus in Wald offiziell abgeschlossen worden. Damit endet ein mehrjähriges Projekt, das 2018 mit einem Wettbewerb seinen Anfang nahm. Den Zuschlag erhielt damals die BUR Architekt*innen AG aus Zürich.

Die Architektur des Neubaus ist geradlinig und funktional. Sowohl im Inneren als auch im Aussenraum wurde Wert auf grosszügige Platzverhältnisse gelegt. Die Anlage umfasst mehrere Trakte, die durch eine zentral gelegene Turnhalle miteinander verbunden sind. Diese bildet das Herzstück des Ensembles.

Gesamtbudget wurde eingehalten

Gemeindepräsident Ernst Kocher (SVP) beteiligte sich persönlich an der symbolischen Baumpflanzung. Währenddessen blickte er gemeinsam mit dem Projektteam auf eine intensive Bauzeit zurück.

Eine besondere Herausforderung sei die Entwicklung der Materialpreise gewesen: Zu Beginn der Bauphase stiegen die Stahlpreise im Zuge des anhaltenden Ukraine-Kriegs deutlich an – um 13,5 beziehungsweise 14,5 Prozent pro Tonne in zwei Etappen. Bei einem Bedarf von rund 430 Tonnen Armierungsstahl habe dies spürbare Auswirkungen auf die Kostenplanung gehabt.

Trotz diesen Rahmenbedingungen gelang es, das Gesamtbudget von knapp 30 Millionen Franken einzuhalten. Laut Kocher ist das nicht zuletzt dem Verhandlungsgeschick aller Beteiligten zu verdanken gewesen – und dies ohne Abstriche bei der Bauqualität.

Was die Konstruktion betrifft, setzt das Projekt auf eine klare Materialtrennung: In allen die Erde berührenden Bereichen sowie rund um den Pausenplatz wurde Beton eingesetzt, um die Fassaden vor Abnutzung zu schützen. Die Obergeschosse sind hingegen in Holzbauweise ausgeführt und sorgen für helle, lichtdurchflutete Räume. Auf den Dächern wurden Photovoltaikanlagen installiert, die bei voller Auslastung eine Leistung von rund 230 Kilowatt erbringen.

Der neu gepflanzte Birnbaum bleibt vorerst der einzige Obstbaum auf dem Areal. Damit will man verhindern, dass Insekten auf den Pausenplatz gelockt werden. Bis erste Früchte geerntet werden können, werden ohnehin noch einige Jahre verstreichen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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