Gesellschaft

Grosser Sportanlass

Über 1700 Geräteturner bevölkerten am Wochenende Volketswil

Am Wochenende fand der zweitägige Zürcher Kantonale Frühlingswettkampf im Geräteturnen in Volketswil statt. 1716 Jungturnerinnen und Jungturner zeigten in der Grieshalle an mehreren Geräten ihr Können.

Rund 1700 junge Turnerinnen und Turner zeigten an mehreren Geräten ihr Können. Es herrschte eine tolle Wettkampfatmosphäre.

Foto: Marcel Vollenweider

Über 1700 Geräteturner bevölkerten am Wochenende Volketswil

Grosser Sportanlass

Am Wochenende fand der zweitägige Zürcher Kantonale Frühlingswettkampf im Geräteturnen in Volketswil statt. 1716 Jungturnerinnen und Jungturner zeigten in der Grieshalle an mehreren Geräten ihr Können.

Marcel Vollenweider

Immer wieder brandet an den verschiedenen Wettkampfstationen Applaus auf. Dieser kommt von den Gspänli aus der eigenen Riege auf dem Wettkampfplatz. Er gilt den Vorführungen der im Einsatz stehenden Geräteturnerinnen oder -turner. Beifall kommt aber auch von der sehr gut besetzten Zuschauertribüne im Kultur- und Sportzentrum Gries: Eltern, Grosseltern und Bekannte drücken dort die Daumen. «Jetzt hat sie diese Übung zum ersten Mal geschafft!», war aus dem Zuschauerbereich etwa zu vernehmen.

Blick auf die Sporthalle
Die Grieshalle war sehr gut besetzt.

Turnerischer Grossanlass

Die vielen fleissigen Helferhände aus den Reihen des lokalen Organisators, des Turnvereins Volketswil, machten einen reibungslosen Ablauf des zweitägigen Zürcher Kantonalen Frühlingswettkampfs im Geräteturnen erst möglich. Exakt 1716 junge Turnerinnen und Turner in den Kategorien K1 bis K4, die meisten von ihnen Kinder, zeigten die zuvor eingeübten Elemente an mehreren Geräten. Die Mädchen hatten einen Mehrkampf an den Schaukelringen, am Boden, am Reck und beim Sprung am Minitrampolin zu absolvieren, bei den Knaben kam noch der Parallelbarren hinzu.

Ein Mädchen zeigt sein Können auf dem Trampolin.
Die Darbietungen wurden von den Riegenkolleginnen genauestens verfolgt und mit Applaus quittiert.

In einem dichten «Schichtbetrieb» wurden die am Wettkampf teilnehmenden Riegen durch den Mehrkampf geschleust. Zwischen 75 und 90 Minuten dauerte der Wettkampf für die einzelnen Riegen. Das enge Zeitkonzept funktionierte in einem gut koordinierten Rotationssystem einwandfrei.

Mädchen reiben ihre Hände mit Magnesium ein.
Das herzhafte Eintauchen mit den Händen ins Magnesiumbecken.

Stefanie Jörg, Co-Vizepräsidentin im Organisationskomitee, blickt mit Freude auf ein gelungenes Wettkampfwochenende zurück. «Unser Gesamtfazit fällt sehr positiv aus. Es gab keine gravierenden Unfälle, die Zuschauerinnen und Zuschauer wirkten zufrieden, und in der Festwirtschaft ist niemand zu kurz gekommen», bilanziert sie.

Am Samstag hätten viele Gäste die Wartezeit vom Wettkampf bis zur Rangverkündigung draussen bei schönstem Frühlingswetter geniessen können. Am Sonntag habe das Wetter zwar nicht mehr ganz so gut mitgespielt, dies habe die Vorfreude der Turnerinnen und Turner aber nicht geschmälert.

Zufriedene Turbenthalerinnen

Unter den Riegen aus insgesamt 65 Vereinen war auch eine Vertretung vom Turnverein Turbenthal vor Ort anzutreffen. Es war eine sehr überschaubare Vertretung aus dem Tösstal. Leiterin Lea Widmer betreute an diesem Tag drei Mädchen in der Kategorie 4.

Mit ihr haben die 15-jährige Jessica Wüstner, die 14-jährige Fabiola Gutzwiller und die elfjährige Lynn Strasse die Reise nach Volketswil angetreten. Die motivierten Mädchen bereiteten sich vor dem Wettkampfbeginn am Sonntag unter Anleitung der Leiterin gewissenhaft auf ihre Darbietungen vor. Nach den letzten Tipps von Lea Widmer in Sachen Körperspannung und dem finalen positiven Zusprechen konnte der Wettkampf auch für die jungen Turbenthalerinnen endlich losgehen.

«Ich bin mit meinem Wettkampf eigentlich zufrieden», sagt KV-Lehrtochter Jessica Wüstner nach ihrem turnerischen Einsatz. Die Bodenübung sei ihr sehr gut gelungen, Potenzial habe sie jedoch noch beim Sprung am Minitrampolin. Auch Leiterin Lea Widmer blickt auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück. «Die Mädchen haben ganz coole Noten erzielt», sagt sie.

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