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Die lustigsten Meldungen

Das sind die Aprilscherze aus der Region

Brotlieferung mit Drohne, ein neuer McDonald’s in Wald und eine Kürbiskreuzfahrt – diese Scherze haben sich Unternehmen und Medien in der Region einfallen lassen.

Der «Kürbis Kahn» soll gemäss Jucker Farm schon im September in See stechen.

Foto: Jucker Farm

Das sind die Aprilscherze aus der Region

Die lustigsten Meldungen

Brotlieferung mit Drohne, ein neuer McDonald’s in Wald und eine Kürbis-Kreuzfahrt – diese Scherze haben sich Unternehmen und Medien in der Region einfallen lassen.

Ein Tag im Jahr, an dem man selbst den vertrautesten Schlagzeilen nicht ganz trauen sollte: Am 1. April wird auch im Zürcher Oberland aus nüchterner Berichterstattung eine kreative Spielwiese.

Wir haben die Aprilscherze aus der Region gesammelt – jene, die kurz für Stirnrunzeln sorgen, dann ein Schmunzeln auslösen und am Ende vor allem eines zeigen: Auch lokal darf es einmal ein bisschen grössenwahnsinnig sein.

Hakan Yakin wird Trainer des FC Maur

Mit einem Transfer, der selbst in der Super League für hochgezogene Augenbrauen sorgen würde, katapultiert die «Maurmer Zeitung» den FC Maur kurzzeitig ins Rampenlicht: Hakan Yakin übernimmt als Trainer beim Drittligisten. Ein Name, der nach WM, Auszeichnungen und grossen Stadien klingt – und nun plötzlich an der Looren-Linie stehen soll.

Der Text spielt gekonnt mit dieser Fallhöhe: vom «strategischen Entscheid mit Signalwirkung» über angebliche Geldgeber aus der lokalen Wirtschaftselite bis hin zu einer neuen Medienverantwortlichen und einem ganzjährigen Kunstrasen als Vertragsbedingung. Und spätestens, wenn auch noch ein Wellnessbereich ins Spiel kommt, wird klar: Das wäre dann doch zu schön, um wahr zu sein.

Das Kürbis-Schiff tuckert auf dem Mittelmeer

Die Jucker Farm expandiert – und zwar ins Mittelmeer und in die Karibik. Schon im September steche die erste Kürbis-Kreuzfahrt in See, vermeldet der Erlebnishof aus Seegräben. Man gehe dafür eine Partnerschaft mit MSC Cruises ein.

Die zwei «brandneuen Schiffe ‹MS Kürbis Kahn› und ‹MS Kürbis Ahoi›» sind komplett im Look des Herbstgemüses gehalten. So kann man nicht nur auf Deck zwischen Kürbissen in den Pool eintauchen, sondern sich auch in der Kabine im Halloween-Bett gruseln.

Eine Schiffskabine im Kürbis-Look.
Gruseliges Ambiente: So schläft es sich auf der Kürbis-Kreuzfahrt.

Die Idee sei entstanden, als die Juckerhof-Inhaber Beat und Martin Jucker über alte Zeiten sinniert hätten. Denn einst habe auf dem Pfäffikersee die Kürbis-Regatta stattgefunden, bei der die Teilnehmenden in ausgehöhlten Riesenkürbissen um die Wette gepadelt seien.

Sonntagszopf kommt neu per Drohne

«Unser neues Brot-Abo: Ab sofort liefern wir dir dein frisches Brot per Drohne direkt an den Frühstückstisch.» Das teilt der Steiner-Beck via Instagram mit. So komme das Brot «frisch und pünktlich und ganz ohne Warteschlange» bei den Kunden an.

Auf der Website kann man sich für das innovative Angebot bereits registrieren. Das Drohnen-Abo soll es vorerst nur am Sonntag geben. Immerhin stehen zwei Abo-Varianten zur Verfügung. 600 Gramm Zopf gibt es inklusive Lieferung für 15 Franken. Für 3 Franken mehr fliegt der Steiner-Beck einen 900 Gramm schweren Zopf zu den Kunden nach Hause.

Wald erhält eine McDonald’s-Filiale

Was passiert mit dem Gasthaus Schwert? Diese Frage bewegt die Walderinnen und Walder, seit das Restaurant mitten im Dorfzentrum vor einem Jahr geschlossen wurde.

Die «Walder Zeitschrift» präsentiert jetzt die Lösung: Im «Schwert» zieht eine McDonald’s-Filiale ein. Die Bevölkerung könne sich bereits an diesem Mittwoch einen ersten Eindruck vom neuen Angebot verschaffen, heisst es in einem Instagram-Post. So gebe es beispielsweise einen «Waldburger» zum Probieren.

Das Oberland hat jetzt eine eigene Hunderasse

Die Standortförderung Zürioberland spielt mit dem Jö-Effekt. Auf Instagram teilt sie mit, dass das Zürcher Oberland per sofort eine neue Hunderasse hat: den Zürioberländer – oder Canis Oberlandicus Tigurinus im Fachjargon.

Der heimische Vierbeiner bringt dabei genau die Eigenschaften mit, die man der Region gern zuschreibt: Als ausdauernder Gipfelstürmer erklimmt er mühelos jeden Hügel, mit feiner Spürnase findet er selbst das kleinste Krümelchen Käse, und seine flauschige Halskrause macht ihn bestens wintertauglich.

Spätestens beim Anblick eines Grillplatzes zeige sich dann sein wahres Temperament – besonders, wenn Cervelats im Spiel seien. Auch akustisch sei der Zürioberländer kaum zu überhören: Das Wort «Zvieri» will er angeblich noch auf zehn Kilometer Distanz wahrnehmen.

Vielseitig einsetzbar sei er ohnehin – ob als Wachhund, Vorkoster, Entspannungscoach oder, ganz pragmatisch, als Praktikant in Marketing und Kommunikation.

Parkplätze vor dem Ustermer Stadthaus

Wo parkieren, wenn man in die Ustermer Innenstadt will? Die SVP hat die Lösung parat: direkt vor dem Stadthaus. Beim Umzug des Stadtarchivs habe man einen längst vergessenen Anhang einer Baubewilligung entdeckt, schreibt die Partei auf Instagram. «Und siehe da: Platz für Dutzende Parkplätze», heisst es weiter. 52 neue Parkplätze seien per sofort mitten auf dem Stadthausplatz verfügbar.

Bligg ist neuer Chief Sound Officer bei der ZKB

Mit sichtlicher Freude verkündet die Zürcher Kantonalbank (ZKB) auf Instagram Verstärkung im Marketing: Der Schweizer Musiker Bligg übernimmt neu die Rolle des Chief Sound Officer (CSO) und soll künftig alle Sound-Initiativen verantworten.

In der eigens geschaffenen Funktion werde Bligg, der in Bubikon aufgewachsen sei, interne und externe Audioformate weiterentwickeln und der Bank zu einem unverwechselbaren Klangprofil verhelfen. «Ein starker Auftritt beginnt schliesslich nicht nur mit guten Inhalten, sondern auch mit dem richtigen Sound», lässt sich der Musiker zitieren.

Hometrainer in Glattaler Trams

Pedalen statt entspannen heisst es ab sofort in den Trams der Verkehrsbetriebe Glattal (VBG). Denn gemeinsam mit dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) starte man einen neuen Pilotversuch, künden die beiden Verkehrsbetriebe zusammen an.

Die Idee: Die Passagiere werden während der Fahrt auf Hometrainern zu einem kleinen Work-out gebeten. Dadurch erzeugten sie nicht nur nachhaltige Energie, sondern täten auch gleich noch etwas für ihr Portemonnaie. Denn die individuelle Leistung werde gemessen und direkt auf den Ticketpreis angerechnet.

Das Projekt laufe vorerst nur auf ausgewählten Linien der VBG. Eine Erweiterung auf Bahn und Bus werde jedoch abgeklärt.

Feuerwehr Pfäffikon per App alarmieren

Mit einem Klick einen Brand melden. Das verspricht die von der Feuerwehr Pfäffikon auf Instagram angekündigte neue App, die ab sofort testweise in den gängigen App-Stores verfügbar sein soll.

Doch nicht nur die Alarmierung sei jetzt noch einfacher, heisst es. Die App informiere ausserdem via Push-Nachrichten über «auffälligen Rauchgeruch» in der Region. Und besonders Gwundrige können die Einsatzfahrzeuge jeweils per Live-Tracking verfolgen.

Erste Rückmeldungen seien positiv, schreibt die Pfäffiker Feuerwehr. «Besonders beliebt ist die App bei neugierigen Nachbarn.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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