Auf den Spuren der traditionellen «Chäs-Bölle-Wähe» in Wald
In Wald ist jeweils am Fasnachtsmontag die «Chäs-Bölle-Wähe-Frässete». Wir waren vor Ort, um der Tradition auf den Grund zu gehen. Hatten wir den richtigen Riecher?
Im Brunnen schwimmt das Konfetti vom Umzug am Sonntag. Der Wind weht die Luftschlangen durch die Einkaufspassage des Walder Zentrums. Und obschon der Grossteil der Fasnacht bereits durch ist, trifft man am Montagmorgen verkleidete Fasnächtler und Guggenmusiker, Kostümbegeisterte und bemalte Kinder in der Bahnhofstrasse.
Der Grund dafür zieht einem rasch in die Nase. Am Montag ist in Wald die «Chäs-Bölle-Wähe-Frässete», eine langjährige Tradition, bei der in der Gemeinde die Käse-Zwiebel-Wähe gefeiert wird. Ab neun Uhr morgens geniessen die Walderinnen und Walder in diversen Beizen und Restaurants die herzhafte Wähe zu Livemusik und regem Ausschank.
Doch was hat es mit der Tradition rund um die Wähe auf sich?
