Uster muss sparen – und schliesst deshalb WC-Häuschen am Greifensee
Wer im Winter am Greifensee unterwegs ist, steht bei den WC-Anlagen vielerorts vor verschlossenen Türen. Die Stadt reagiert nun auf Kritik.
Wer aktuell einen Winterspaziergang am Greifensee macht und beim Aabach-Delta oder bei der Anlage Harnischbaum die Toilette benutzen will, der steht vor verschlossener Tür.
Als Grund nennt die Stadt einen Kürzungsauftrag im Budget von Uster – und zwar in der sogenannten Leistungsgruppe Werterhalt. Diese ist für Pflege, Reinigung und Unterhalt diverser städtischer Anlagen zuständig und damit auch der WCs.
«Da der allergrösste Teil der Ausgaben in dieser Leistungsgruppe gebundene Kosten sind, konnte der Kürzungsauftrag nur mit Einsparungen bei den Öffnungszeiten der Toilettenanlagen umgesetzt werden», teilt Hans-Ueli Hohl, Abteilungsleiter Bau, mit.
«Bewusst offen gelassen wurde diesen Winter die öffentliche Toilette beim neu eröffneten Seerestaurant», sagt er weiter. Eine alternative Sparmöglichkeit wäre gewesen, die grossen Brunnenanlagen ganzjährig abzuschalten.

