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Gesellschaft

Unterwegs mit dem Chlaus

Es kann nur einen einzigen wirklichen Samichlaus geben

Mit dem Samichlaus in der Dampfbahn: Am Wochenende fuhr zwischen Bauma und Bäretswil wieder der Chlaus-Express.

Mit Spannung wurde der Samichlaus erwartet. Zusammen mit dem Schmutzli stieg er in Bäretswil in den Zug.

Foto: André Gutzwiller

Es kann nur einen einzigen wirklichen Samichlaus geben

Unterwegs mit dem Chlaus

Mit dem Samichlaus in der Dampfbahn: Am Wochenende fuhr zwischen Bauma und Bäretswil wieder der Chlaus-Express.

Die Illusion war perfekt. Bei der Einfahrt in den Bahnhof Bäretswil stand er da, der Samichlaus in seinem roten Gewand. Mit dabei sein Freund, der Schmutzli. Freudig gingen die zwei von Abteil zu Abteil und begrüssten alle Fahrgäste persönlich. Da und dort gab es ein kleines Schwätzchen, und schon fuhr der Zug wieder in Bauma unter dem Dach der Bahnhofshalle ein. Dort standen die Esel und ein bequemer Sessel für den Samichlaus bereit, um die unzähligen Sprüchli gegen ein prall gefülltes Chlaussäckli zu tauschen.

Die Kinder glaubten diese Geschichte, und sie glaubten auch, dass da der wirkliche Samichlaus sitzt, den sie aus den Bilderbüchern von zu Hause kennen. Ist es nicht schön, so eine Persönlichkeit selbst kennenzulernen und den Glauben daran möglichst lange zu bewahren? Vielleicht braucht es für Erwachsene auch wieder mehr erfreuliche Illusionen.

Chlaus mit Überstunden

Auf jeden Fall hat der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) wieder volle Arbeit geleistet. An diesem Wochenende wurden 820 Chlaussäckli verteilt. Die Fahrten am Samstag und am Sonntag waren schon seit Wochen ausverkauft. Fällt der 6. Dezember genau auf den Samstag, ist das auch für den Samichlaus eine grosse Herausforderung.

Die Samichlaus-Gesellschaft Volketswil kann dann, saisonal bedingt, nur ein Chlauspaar zur Verfügung stellen. Nach den drei Fahrten am Samstag und nach gut 400 Sprüchli musste der Samichlaus sogar noch zwei Hausbesuche machen. Müde, aber überaus glücklich meinte der Chlaus: «Wenn nicht heute, wann dann?»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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