Öko-Fernseher werden in Uster neu auch gefördert
Um die Förderung erneuerbarer Energien und energieeffizienten Projekte zu stärken, nimmt die Energie Uster AG Anpassungen an ihrem Ökofonds-Reglement vor.
Mit dem Ökofonds regelt die Energie Uster AG, welche Projekte oder Anlagen in Bezug auf Energieeffizienz gefördert werden. Wie beispielsweise die Förderung von Wärmepumpen. Der Ökofonds in Uster wurde 2008 ins Leben gerufen – die Regelungen für Beiträge ist das letzte Mal im Jahr 2020 angepasst worden.
Nun hat die Stadt Uster mitgeteilt, dass die Energie Uster AG das Reglement für die ökologischen Geräte und Bauten angepasst hat.
Grundsätzlich gilt, dass nur noch Kundinnen und Kunden der Energie Uster AG Fördergelder für Anlagen, die von Dritten gebaut werden, erhalten. Ausserdem werden die Beitragshöhen in verschiedenen Bereichen neu festgelegt.
Wie etwa bei den Gebäudewärmedämmungen und haustechnischen Anlagen Dritter. Oder auch bei Wärmepumpen, Holzheizkesseln und Anschlüssen an Wärmenetze. Die Energie Uster AG begrenzt ebenso die Fördergelder, wenn es um Ladestationen für Elektromobilität oder Batteriespeichern geht.
Viel mehr Haushaltsgeräte gefördert
Doch der städtische Energielieferant geht noch einen Schritt weiter und fördert im Haushalt künftig nicht nur energieeffiziente Geräte im Haushalt wie Kühl- und Gefrierschränke.
Neu unterstützt er auch insbesondere Kühl- und Gefrierschränke, Induktionskochfelder, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Tumbler, Komfortventilatoren, Anstecksolaranlagen und nicht zuletzt auch ökologische Fernseher. Also solche, die beim Serienmarathon Energie sparen. Die Tage der Röhrenfernseher sind nun offiziell auch in Uster gezählt.
Die Anpassung im Detail gibt es auf www.uster.ch.