Gesellschaft

Die Schweiz hat gewählt

Dieser Oberländer ist der Vogel des Jahres 2026

Der Eisvogel ist der Schweizer Vogel des Jahres 2026. Und weil er so hübsch und im Oberland zu Hause ist, ist das für uns ein Grund, Ihnen die schönsten Leserbilder von Eisvögeln zu zeigen.

Mit seinem Federgewand konnte er nicht nur die Bevölkerung in einem Voting überzeugen. Auch unsere Leserschaft zeigt sich vom Eisvogel begeistert.

Foto: Marco Sulzer

Dieser Oberländer ist der Vogel des Jahres 2026

Die Schweiz hat gewählt

Der Eisvogel darf sich mit dem Titel «Schweizer Vogel des Jahres 2026» schmücken. Weil er so hübsch und im Oberland heimisch ist, ist das für uns Grund genug, Ihnen die schönsten Leserbilder von Eisvögeln zu zeigen.

Seit 2001 wird vom Schweizer Vogelschutz (SVS)/Birdlife Schweiz alljährlich der Vogel des Jahres gekürt. Seit 2025 erfolgt die Wahl in einem Voting durch die Bevölkerung. Vielleicht ist dies ein Grund, warum nach dem hübschen Rotkehlchen nun erneut ein Vogel mit auffälligem Federkleid das Rennen gemacht hat.

Mit seinem leuchtend türkisblauen Rücken, der orangen Unterseite und dem langen, spitzen Schnabel ist der Eisvogel einer der auffälligsten Vögel Europas. Und weil man Eisvögel einfach lieben muss (ausser man ist ein Fisch), zeigen wir Ihnen hier eine Auswahl der schönsten Bilder, die wir in den letzten Jahren von unseren Leserinnen und Lesern erhalten haben.

Man findet den Eisvogel bis etwa 600 Meter über Meer an fischreichen, klaren Gewässern, die entweder stillstehen oder langsam fliessen. Dort jagt er hauptsächlich kleine Fische, aber bei Gelegenheit auch andere Wasserlebewesen. Auf einer Sitzwarte lauernd, stürzt er sich dann pfeilschnell ins Wasser, wo er die Beute mit dem Schnabel packt und zurück auf einen Ast fliegt. Grössere Fische schlägt er zum Betäuben erst gegen seinen Sitzplatz und verschluckt sie dann kopfvoran.

Der Eisvogel ist in der Schweiz selten und steht aufgrund seines kleinen Bestands auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Sein Bestand hat sich in den letzten Jahren leicht erholt und liegt aktuell bei 400 bis 500 Brutpaaren. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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