Gesellschaft

RobOlympics in Rapperswil-Jona

KZO-Teams holen Gold, Silber und Bronze ins Oberland

Rund 80 Jugendliche, darunter auch Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland, traten am vergangen Samstag mit selbstgebauten Robotern bei den RobOlympics in Rapperswil-Jona an. Mit Erfolg.

Das Team Bots Blitz von der Kantonsschule Zürcher Oberland schaffte es in zwei von drei Kategorien aufs Siegerpodest.

Foto: OST

KZO-Teams holen Gold, Silber und Bronze ins Oberland

RobOlympics in Rapperswil-Jona

Rund 80 Jugendliche, darunter auch Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland, traten am vergangenen Samstag mit selbst gebauten Robotern bei den RobOlympics in Rapperswil-Jona an. Mit Erfolg.

Die RobOlympics sind so etwas wie die Olympischen Spiele für Roboter. Ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden eigene, selbst programmierte Roboter in drei verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten lassen können. Der Anlass ist Teil der Nachwuchsförderung der Ostschweizer Fachhochschule (OST) in Rapperswil-Jona.

«Im Vordergrund stehen aber der Spass, die Freude an Technik und der Austausch mit Gleichgesinnten», sagt Andreas Breitenmoser, Organisator der RobOlympics.

In diesem Jahr fanden die Spiele zum 21. Mal statt. Rund 80 Jugendliche aus Sekundar-, Kantons- und Berufsschulen traten in 18 Teams gegeneinander an – darunter auch Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO).

Zwei KZO-Teams erreichten in der Kategorie Double Challengers Spitzenplätze. Dabei treten zwei Teams mit insgesamt vier ferngesteuerten Robotern gegeneinander an und versuchen, in der vorgegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu sammeln. Das Team Bots Blitz erreichte den ersten Platz, Indefinable belegte den dritten Rang.

Auch in der Lego-Mindstorms-Kategorie, die aus sechs Disziplinen besteht – darunter beispielsweise Sumoringen und eine Überraschungsaufgabe –, war das Team Bots Blitz erfolgreich: Über alle Disziplinen hinweg erreichten sie den zweiten Platz. Das Team Indefinable gewann zudem die Einzeldisziplin Linienfolger. Dabei muss ein Roboter einer vorgegebenen Linie so schnell wie möglich folgen und dabei verschiedene Hindernisse überwinden.

Nur in der dritten Kategorie, der Open Class, gab es keine Oberländer Siege. Die Open Class unterscheidet sich von den beiden anderen Wettbewerbsbereichen dadurch, dass es beim Baumaterial keine Einschränkungen gibt. In den anderen zwei Kategorien müssen die Roboter aus Lego-Bausteinen bestehen.

Oberländer Gast mit Erfahrung

Ein besonderer Gast bei den diesjährigen RobOlympics war Janis Looser, einer der letztjährigen Sieger des Wettbewerbs und ebenfalls Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO).

Janis Looser, der letztjährige Siger der RobOlympics, ist auf dem Bild zu sehen.
Janis Looser stellte sich nach dem Vorjahressieg einer neuen Herausforderung: der Entwicklung eines eigenen Spiels.

Er entwickelte ein eigenes Spiel, das an eine Mischung aus Schneeballschlacht und Adventskalender erinnert. Roboter transportieren dabei Pingpongbälle in ausgewählte Felder einer Schneeburg. «Es freut mich, dass so viele Kinder und Jugendliche mein Spiel ausprobieren wollten. Die Schlange war entsprechend lang», sagt Looser.

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