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Schliesst das Spital Uster die Kinderkrippe Rösligarte doch nicht?

Es gibt wieder Hoffnung: Die spitaleigene Krippe Rösligarte in Uster könnte trotz geplanter Schliessung doch weiterbestehen. Doch eine Bestätigung gibt es noch nicht.

Die Schliessung der Kita Rösligarte schien beschlossene Sache. Nun gibt es Gespräche zwischen Spital und Stadt Uster.

Foto: Eleanor Rutman

Schliesst das Spital Uster die Kinderkrippe Rösligarte doch nicht?

Anfrage im Gemeinderat

Es gibt wieder Hoffnung: Die spitaleigene Krippe Rösligarte in Uster könnte trotz geplanter Schliessung doch weiterbestehen. Eine Bestätigung gibt es aber noch nicht.

Es schien, als wäre alles in trockenen Tüchern: Das Spital Uster will bis im Mai das Grundstück an der Wagerenstrasse 47 an private Investoren verkaufen. Dies, nachdem die Stadt ihr Vorkaufsrecht nach dem Volks-Nein am 9. Februar nicht nutzt.

Als Folge davon schliesst auch die Kinderkrippe Rösligarte per Ende August ihre Türen. Diese befindet sich auf dem Gelände. Damit endet die Ära einer spitaleigenen Kita nach über 50 Jahren. Oder etwa doch nicht?

«Nun scheint es, als dass das Spital doch noch eine Kehrtwende machen würde und die Kita vorerst doch nicht schliessen muss», schreibt Gemeinderätin Nina Nussbaumer von der SP in einer Anfrage an den Stadtrat. Darin will sie auch wissen, ob die Stadt Hand bieten würde für die Suche nach einem Alternativstandort.

«Besonders für die Mitarbeitenden des Spitals ist genau diese Kita wichtig, denn sie befindet sich in unmittelbarer Nähe, hat auf ihre Schichten abgestimmte Öffnungszeiten.» Ausserdem hätten sie Vorrang bei freien Plätzen, schreibt Nussbaumer weiter.

Anschlusslösung bereits geplant

Gibt es also doch noch Hoffnung für die Krippe? Das Spital, das die Schliessung vor wenigen Wochen noch bestätigte, bleibt zurückhaltend.

«Wir stehen im Austausch mit allen Beteiligten sowie der Stadt Uster», schreibt Sarah Buob, Leiterin Marketing und Kommunikation. Sobald verbindliche Lösungen feststehen würden, informiere das Spital umfassend.

Im Moment betreut die Krippe 15 Kinder von Spitalmitarbeitenden und 25 externe. Eine Anschlusslösung hat das Spital bereits auf Lager.

Falls der Rösligarte schliesst, könnten die Kinder bei den Fugu-Kinderkrippen weiterbetreut werden. Der Anbieter aus Wallisellen betreibt zahlreiche Kindertagesstätten im Kanton – und hat bereits einen Standort in Uster. Dort dürfen auch die zwei Lernenden des Rösligarte ihre Ausbildung fortsetzen.

Anders sieht es bei einer Schliessung für die zehn Mitarbeitenden aus. Ende März hat das Spital mitgeteilt, dass sie ihre Anstellung beim Spital verlieren.

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