Turbenthal droht Mobility-Standort zu verlieren
Er kämpft dagegen an
Alt Gemeinderat Heinz Schwyter ist ein Carsharing-Nutzer der ersten Stunde. Er kämpft für den Erhalt des Mobility-Standorts in Turbenthal. Für ihn ist klar: Das Potenzial wäre vorhanden.
Digital, spontan und immer in der Nähe – mit diesem Slogan wirbt die Mobility Genossenschaft für ihre Leihautos. Oft sind sie an Bahnhöfen zu finden, gut erkennbar an ihrer leuchtend roten Lackierung – so auch in der Region.
In Turbenthal könnte damit aber bald Schluss sein: «Es ist uns nicht gelungen, den Standort Turbenthal Bahnhof positiv zu betreiben», heisst es in einer Nachricht, die die Mobility-Kunden Anfang Monat erhalten haben. Das Auto wird zu wenig genutzt.
Einer, der das Carsharing-Angebot praktisch seit Tag eins schätzt, ist der Turbenthaler alt Gemeinderat Heinz Schwyter. Er war bereits Mitglied bei einer der Vorgängerorganisationen von Mobility. «Ich besitze seit über 30 Jahren kein eigenes Auto mehr», erzählt Schwyter. Er findet: «Mobility ist eine super Ergänzung zum öffentlichen Verkehr.»
