Dürnten tauscht den Anbieter für die Jugendarbeit aus
Trotz Zufriedenheit mit Mojuga
Die Gemeinde Dürnten hat eine neue Stiftung für die Jugendarbeit auserkoren. Die Gründe für diesen Schritt bleiben ziemlich undurchsichtig.
Noch im März eröffnete die in Dürnten seit 2013 aktive Stiftung für Jugendarbeit, Mojuga, im historischen Schulgebäude A in Tann einen neuen Jugendraum. Laut der Gemeinde ist er mittlerweile gut besucht. Die Dürntner Jugend scheint an der neuen Lokalität also Gefallen gefunden zu haben. Und auch die übrigen Angebote der Jugendarbeit, der offenen Turnhalle, den temporären Streetsoccer-Anlagen im Sommer und dem bis im Frühling aktive Mojuga-Mobil wurden stets rege genutzt.
Dennoch sah sich die Gemeinde hinsichtlich des Beschaffungsrechts nach eigener Aussage dazu verpflichtet, ein Submissionsverfahren durchzuführen. Mittlerweile ist klar, dass sich die Gemeinde zu einem Trägerschaftswechsel entschieden hat. Ab dem neuen Jahr wird sich die im Oberland bislang eher unbekannte Stiftung Soziokultur Schweiz aus Zürich um die Jugendarbeit in Dürnten kümmern.

