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Gesellschaft

Brücke unter göttlichem Segen? Ein Richtspruch sorgt in Bauma für Aufruhr

Ist ein Richtspruch an einer Brücke noch zeitgemäss oder einfach «patriarchales Geplapper»? Der Baumer Gemeinderat hat eine klare Meinung.

Brücke unter göttlichem Segen? Ein Richtspruch sorgt in Bauma für Aufruhr

Fussgängerbrücke in Dillhaus

Tradition oder veralteter Brauch? Am Richtspruch an der neuen Fussgängerbrücke in Dillhaus scheiden sich die Geister. Nun musste gar der Gemeinderat ein Machtwort sprechen.

Es war ein Volksfest, als Anfang September die neue Fussgänger-Holzbrücke in Bauma eingeweiht wurde. Das neue Bauwerk verbindet die beiden Ortsteile Juckern-Saland und Dillhaus. Gebaut wurde die Brücke von der Baumer Firma Schindler & Scheibling.

Nicht bei allen überwog die Freude. Der Grund für die Aufregung: Die beauftragte Holzbaufirma hatte an der Brücke prominent einen Richtspruch angebracht. Dessen Inhalt sorgte für Aufregung.

Man sieht eine Beschriftung an einer Brücke.
Der Richtspruch ist prominent an der Brücke angebracht und ziert die gesamte Länge.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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