Ein literarischer Adventskalender für den verstorbenen Bruder
Von Historiker aus Wald
Schon einige Erfolgsautoren haben den literarischen Adventskalender mit Geschichten gefüllt. Dieses Jahr stammen die kleinen Texte in den 24 Adventstürchen vom Historiker und Autor Martin Widmer aus Wald.
Seit 20 Jahren erscheint für die Weihnachtszeit der literarische Adventskalender. Produziert wird er von sozial benachteiligten und beeinträchtigten Menschen. Die Geschichten dazu schrieben in der Vergangenheit Grössen wie die Schweizer Autoren Franz Hohler, Thomas Meyer oder Ilma Rakusa. Nun wurde dem Walder Historiker und Autor Martin Widmer diese Ehre zu teil. Zwar hat er schon einige Bücher sowie historische Artikel für NZZ geschrieben. Doch mit dieser Anfrage im letzten März hatte er nicht gerechnet.
«Ich zögerte zunächst, als mich der Verlag für die diesjährige Geschichte im Kalender anfragte», sagt der 67-Jährige. Er habe etwas Ehrfurcht vor den Geschichten seiner bereits genannten Vorgänger gehabt. «Die Schriftstellerstiefel waren gross, daher fielen meine ersten Schritte bedächtig aus.» Ihn beschäftigte die Frage: Wie verpackt man maximal 7000 Zeichen, also 350 Zeichen pro Kapitel in 24 Adventstürchen?


