650’000 Franken später ist der Teepavillon in Hittnau wieder schön
Wiedereröffnung des Pavillons
Der Luppmenpark hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Teepavillon lässt sich wieder sehen.
Die Sanierung des historischen Teepavillons – oder auch Teehaus genannt – in Hittnau ist abgeschlossen. Mit Gesamtkosten von 650’000 Franken wurde das Denkmal restauriert und erstrahlt in neuem Glanz. Der ursprünglich private Teepavillon steht bald der Öffentlichkeit für kleine Veranstaltungen bereit.
Teepavillon unter Denkmalschutz
Der Teepavillon steht unter Denkmalschutz und ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz als nationales Kulturgut eingetragen. Doch der Zahn der Zeit hatte dem Bau zugesetzt – eine Gebäudeecke war weggebrochen, und das gesamte Bauwerk drohte einzustürzen. Deshalb war die Sanierung dringend notwendig, um dieses Stück Ortsgeschichte zu bewahren.
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Die Sanierung startete im Sommer 2023 und kostete rund 650’000 Franken. Laut Gemeindeschreiber Beat Meier wird ein Subventionsbeitrag vom Kanton erwartet, dessen Höhe jedoch noch nicht feststeht. Der Beitrag soll die Ausgaben der Gemeinde schmälern.
Nicht alle waren von der Sanierung begeistert. Das Gremium Forum Hittnau äusserte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zu den hohen Kosten und der Finanzierung des Projekts. Die Präsidentin des Forums, Andrea Ott, kommentiert die Fertigstellung knapp: «Nun ist der Pavillon saniert, und es gibt nicht mehr viel dazu zu sagen. Ich hoffe, er wird sinnvoll genutzt.»
Pavillon ist nun öffentlich zugänglich
Der restaurierte Pavillon bietet nun Raum für Besprechungen und Sitzungen oder andere Veranstaltungen. Für die Nutzung muss man den Pavillon im Voraus reservieren. «Die Anlässe müssen klein gehalten werden, da der Pavillon nur Platz für 8 bis 10 Personen bietet», erklärt Meier. Die Möblierung ist schlicht: eine Eckbank, ein Tisch und einige Stühle.


Der Pavillon, ursprünglich von Emil Spörri als privater Teepavillon errichtet, ist heute öffentlich zugänglich und wird von der Gemeinde für kleinere Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Spörri genoss es, dort regelmässig eine Tasse Tee zu trinken. Nach seinem Tod vermachte er den gesamten Park, einschliesslich des Pavillons, der Gemeinde.
