Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Gesellschaft

650’000 Franken später ist der Teepavillon in Hittnau wieder schön

Der Luppmenpark hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Teepavillon lässt sich wieder sehen.

Der Teepavillon wurde renoviert.

Foto: Simon Grässle

650’000 Franken später ist der Teepavillon in Hittnau wieder schön

Wiedereröffnung des Pavillons

Der Luppmenpark hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Teepavillon lässt sich wieder sehen.

Die Sanierung des historischen Teepavillons – oder auch Teehaus genannt – in Hittnau ist abgeschlossen. Mit Gesamtkosten von 650’000 Franken wurde das Denkmal restauriert und erstrahlt in neuem Glanz. Der ursprünglich private Teepavillon steht bald der Öffentlichkeit für kleine Veranstaltungen bereit.

Teepavillon unter Denkmalschutz

Der Teepavillon steht unter Denkmalschutz und ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz als nationales Kulturgut eingetragen. Doch der Zahn der Zeit hatte dem Bau zugesetzt – eine Gebäudeecke war weggebrochen, und das gesamte Bauwerk drohte einzustürzen. Deshalb war die Sanierung dringend notwendig, um dieses Stück Ortsgeschichte zu bewahren.

Man sieht den heruntergekommenen Pavillon vor der Sanierung.
Vor der Sanierung war der Pavillon in sehr schlechtem Zustand.

Die Sanierung startete im Sommer 2023 und kostete rund 650’000 Franken. Laut Gemeindeschreiber Beat Meier wird ein Subventionsbeitrag vom Kanton erwartet, dessen Höhe jedoch noch nicht feststeht. Der Beitrag soll die Ausgaben der Gemeinde schmälern.

Nicht alle waren von der Sanierung begeistert. Das Gremium Forum Hittnau äusserte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zu den hohen Kosten und der Finanzierung des Projekts. Die Präsidentin des Forums, Andrea Ott, kommentiert die Fertigstellung knapp: «Nun ist der Pavillon saniert, und es gibt nicht mehr viel dazu zu sagen. Ich hoffe, er wird sinnvoll genutzt.»

Pavillon ist nun öffentlich zugänglich

Der restaurierte Pavillon bietet nun Raum für Besprechungen und Sitzungen oder andere Veranstaltungen. Für die Nutzung muss man den Pavillon im Voraus reservieren. «Die Anlässe müssen klein gehalten werden, da der Pavillon nur Platz für 8 bis 10 Personen bietet», erklärt Meier. Die Möblierung ist schlicht: eine Eckbank, ein Tisch und einige Stühle.

Der Pavillon, ursprünglich von Emil Spörri als privater Teepavillon errichtet, ist heute öffentlich zugänglich und wird von der Gemeinde für kleinere Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Spörri genoss es, dort regelmässig eine Tasse Tee zu trinken. Nach seinem Tod vermachte er den gesamten Park, einschliesslich des Pavillons, der Gemeinde.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns