Bald entsteht die provisorische Brücke über die Töss in Wila
Neubau der Tössbrücke
Eine Sanierung der Tössbrücke in Wila wäre zu aufwendig – sie wird durch einen Neubau ersetzt. Damit der Verkehr trotzdem rollt, braucht es dazu eine Hilfsbrücke.
Die Tössbrücke in Wila stammt aus dem Jahr 1952 und ist in einem schlechten Zustand. Eine Sanierung wäre laut dem Kanton zu aufwendig – und so wird sie im kommenden Jahr durch einen breiteren Neubau ersetzt.
Doch bereits Ende September starten die Bauarbeiten für das Grossprojekt, das voraussichtlich bis 2026 dauert. Zuerst wird eine Hilfsbrücke samt Umleitungsstrasse errichtet, damit der Verkehr auf der Tösstalstrasse weiterlaufen kann. Erst dann kann die alte Brücke abgerissen und neu gebaut werden.
Die Bauarbeiten für die Hilfsbrücke starten am Montag, 23. September. Wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt, muss der Verkehr auf der Tösstalstrasse deshalb zeitweise einspurig geführt und mit einem Lichtsignal gesteuert werden. Mitte Januar wird die Hilfsbrücke voraussichtlich in Betrieb genommen.

Steht die neue Brücke, wird der Verkehr wieder auf die Tösstalstrasse verlegt. Dafür muss die Strasse im Brückenbereich aber für gut zwei Wochen gesperrt werden. «Diese Vollsperrung findet voraussichtlich im Herbst 2025 statt», sagt Sascha Rhyner, Mediensprecher der Baudirektion.
Eine weitere zweiwöchige Sperrung ist im Frühjahr 2026 geplant. Dann soll der Belag eingebaut werden.
Für den Neubau der Brücke sind auch Anpassungen an der Tösstalstrasse sowie am Rad- und Gehweg entlang der Töss nötig. Der Langsamverkehr wird während der Bauphase umgeleitet.
Die Arbeiten werden beispielsweise dazu genutzt, die nördliche Unterführung zu verbreitern. Im südlichen Bereich der Brücke in Wila wird das Trottoir zudem auf die Westseite, wo sich der kantonale Werkhof befindet, verlegt.
Seit vier Jahren bekannt
Der schlechte Zustand der Tössbrücke wurde vor gut vier Jahren festgestellt. Im Jahr 2021 waren gar sofortige Baumassnahmen nötig, um die Tragsicherheit der über 70 Jahre alten Brücke aufrechtzuerhalten.
Für das ganze Bauprojekt samt Hilfsbrücke und Neubau hat der Regierungsrat im März einen Betrag von 10,4 Millionen Franken bewilligt.
