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Stadt Uster verbessert Unterstützung für ältere Menschen

Die Stadt Uster ist hinsichtlich der Altersstrategie 2030 einen Schritt weiter und hat einige Abläufe verbessert.

Die Stadt Uster will auch hinsichtlich der Altersstrategie 2030 Taten sprechen lassen und verbessert Abläufe zwischen den Zweigstellen.

Foto: PD

Stadt Uster verbessert Unterstützung für ältere Menschen

«Hilfe ins Haus holen – leicht gemacht»

Die Stadt Uster hat das Projekt «Hilfe ins Haus holen – leicht gemacht» abgeschlossen. Damit ist man dem Ziel, das Leben für vulnerable Menschen altersfreundlicher zu machen, einen Schritt näher gekommen.

Ältere Menschen haben in Uster dank dem Projekt «Hilfe ins Haus holen – leicht gemacht» die Möglichkeit, sich einfacher und schneller die notwendige Unterstützung zu organisieren, die sie zu Hause brauchen. Dies war das Ziel des Projekts, mit dem sich die Stadt Uster als eine von zehn Gemeinden aus der Deutschschweiz am Programm Socius 2 der Age-Stiftung beteiligte, wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt. Für das Projekt wurde die Stadt von der Age-Stiftung mit 140'000 Franken unterstützt.

Massnahmen für Altersfreundlichkeit

«In den letzten vier Jahren wurden in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk altersfreundliches Uster (NAU) verschiedene Massnahmen erarbeitet und umgesetzt», sagt Silvia Kölliker, Leiterin der Fachstelle Alter.

So seien Übergänge – beispielsweise vom Spital oder von der Reha nach Hause – verbessert und die Kommunikation zwischen den Beteiligten optimiert worden. «Pflegebedürftige, ältere Menschen und ihre Angehörigen erhalten dank den Massnahmen zusätzliche Orientierungshilfen, um die benötigte Unterstützung über einen längeren Zeitraum selbst zu managen», erklärt Kölliker.

Wichtig seien diesbezüglich die mittlerweile verkürzten Kommunikationswege zwischen den Heimen, dem Spital, der städtischen Spitex wie auch den privaten Spitex-Einrichtungen. Dazu würden vulnerable Personen, wie zum Beispiel Menschen mit Demenz, ältere Frauen und Männer mit Migrationshintergrund oder Alleinstehende, durch das neu geschaffene Case Management direkt und persönlich bei der Organisation mit Hilfeleistungen unterstützt.

«Gabriela Tarnutzer hält als zuständige Case Managerin der Stadt bei Bedarf unter anderem die Drehtür in den Händen.» Dazu verbessere sie zusammen mit den zuständigen Personen vor Ort sowie den Betroffenen und deren Angehörigen die Abläufe zwischen dem stationären Aufenthalt bis zurück nach Hause.

Altersstrategie 2030

Der gesetzlich vorgeschriebene Versorgungsauftrag wird von der Stadt Uster weiterhin wahrgenommen. Die damit verbundenen Leistungen werden innovativ weiterentwickelt. Die lokale und regionale Zusammenarbeit im Altersbereich wird zugunsten der älteren Menschen gefördert.

Die Beteiligung der älteren Menschen bei der Planung und Umsetzung von altersspezifischen Massnahmen wird ausgebaut. Die Gestaltung eines altersfreundlichen öffentlichen Raums mit entsprechenden Begegnungsmöglichkeiten wird weiterentwickelt.

Für ältere Menschen und ihre Angehörigen wird weiterhin an einem möglichst niederschwelligen Zugang zu Informationen und einem gut funktionierenden Netzwerk mit Unterstützungsleistungen gearbeitet. (lda)

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