So gelassen und heiter leben die Mönche im Tibet-Institut Rikon
Blick hinter die Klostermauern
Eine Führung durch das tibetische Kloster lässt die Besucher in den Alltag der buddhistischen Mönche eintauchen. Und zeigt, dass verschiedene Traditionen friedlich zusammenleben können.
Wer vor dem Tibet-Institut in Rikon steht, wähnt sich in einer anderen Welt. Während viele Klöster westlichen Ursprungs eher trist wirken, strahlt dieses Anwesen trotz der Abgeschiedenheit eine entspannte Heiterkeit aus.
Von der Strasse bis weit in den Wald hinein flattern bunte Fähnlein, die mit Gebetstexten bedruckt sind. «Die Farben stehen symbolisch für die fünf Elemente», erklärt Peter Oberholzer, Geschäftsführer des Instituts. Mitglieder der tibetischen Gemeinde hängen diese Gebetsfahnen jeweils auf.
Den Sinn dahinter führt Oberholzer scherzend auf die Bequemlichkeit der Tibeter zurück: «Der Wind trägt die Gebete auf diese Weise in die Welt hinaus und erledigt so die Arbeit für sie.»

