Bademeister in Bubikon hat seine Berufung gefunden
Büeze in den Ferien
Sommerzeit ist Badezeit. Im zweiten Teil unserer Sommerserie stellt sich Bademeister Matthias Weber vor und erzählt, wieso es ihm nichts ausmacht, dann zu arbeiten, wenn andere abschalten.
Ein kleiner See im Naturschutzgebiet hat es Matthias Weber angetan. Er ist Bademeister am Egelsee in Bubikon. In seinem Reich ist er umgeben von purer Natur: vom Moor, von Schilf, von Wiesen. Hier ist er zur Ruhe gekommen. Auch wenn er arbeiten muss, während seine Gäste in der Sonne brutzeln.
«Die Klischees über Bademeister stimmen absolut nicht», sagt der 51-Jährige. Es heisst, sie seien braun gebrannt, sässen bloss in der Sonne herum und müssten kaum etwas tun. Die hatte auch Weber, bevor er den Job mit der Trillerpfeife und der Rettungsboje begonnen hatte.
Etwas stimmt aber dennoch. Weber ist braun gebrannt. «Aber auch nur bis dorthin, wo das T-Shirt beginnt. Schliesslich bin ich bei der Arbeit», erklärt er. Doch der Rest der Vorurteile habe bestimmt nichts mit der Realität zu tun.
