Kündigungen im Schulhaus Obermatt in Pfäffikon werfen Fragen auf
Nach Eklat um schwulen Lehrer
Die Schulpflege wollte nach dem Eklat im Schulhaus Obermatt für Ruhe und Transparenz sorgen. Das scheint ihr nicht geglückt zu sein. Ausbaden müssen dies nun die Schulkinder einer Klasse.
«Lassen Sie uns weiterarbeiten, damit wir der Schule Pfäffikon Sorge tragen können», sagte die Schulpflege an der Gemeindeversammlung am 10. Juni. Damals nahm sie zum ersten Mal ausführlich Stellung zu den Vorgängen im Schulhaus Obermatt, die zum Abgang eines schwulen Lehrers geführt hatten, der ins Kreuzfeuer wertkonservativer Eltern geraten war.
Der Fall, den wir im April publik gemacht haben, schlug hohe Wellen. Die Schulpflege gab kurz nach der Veröffentlichung der Vorfälle Fehler im Prozess zu und kündigte eine Aufarbeitung mit externer Hilfe an.
Mit diesen Schritten wollte sie auch das Vertrauen zurückgewinnen – sowohl der Öffentlichkeit als auch der Mitarbeitenden. Im Schulhaus Obermatt, wo der besagte Lehrer unterrichtete, scheint ihr das aber nicht geglückt zu sein.
