Das Hope Sozialwerk in Wolfhausen geht in neue Hände über
Frischer Wind gepaart mit Kontinuität
Diese Hilfsorganisation kämpft gegen die Nöte von Bedürftigen im Oberland. Nun übernimmt die nächste Generation das Zepter. Sie will versuchen, Bewährtes weiterzuführen und Neues zu etablieren.
Sie spüren an den Bedürfnissen von Benachteiligten stets, wie es gerade um die Weltlage steht. Sogar im beschaulichen Oberland. Beide haben eine starke soziale Ader und sind in der Führung von Menschen, die vielleicht etwas mehr Hilfe als gewöhnlich brauchen, keineswegs unerfahren. Dennoch sind die Positionen, die Yvonne (38) und Markus (43) Wäspi ab dem Juli offiziell innehaben, für beide etwas Neues.
Die zwei treten die neu geschaffene Geschäftsstelle an und übernehmen das Tagesgeschäft des Hope Sozialwerks von den Gründern Theres und Werner Wäspi, ihrer Eltern und Schwiegereltern. Sie haben das Hilfswerk über 23 Jahre geführt und wollen endlich etwas kürzertreten. «Ich bin gespannt, ob es vor allem meine Mutter schafft, tatsächlich etwas loszulassen», meint Markus Wäspi schmunzelnd.
Denn ganz sei das für sie als weiterhin amtierende Vereinspräsidentin ohnehin nicht möglich. «Es ist aber keineswegs so, dass wir das nicht schätzen würden, denn ihr Erfahrungsschatz und ihr leidenschaftliches Engagement haben uns erst dazu gebracht, dieses neue Kapitel aufzuschlagen.» Die Idee dazu sei bereits vor eineinhalb Jahren gereift.

