Mit Schwermetall belastete Schiessanlage wird saniert
Gemeinde Lindau
Bund und Kanton übernehmen 310’000 von total 500’000 Franken.
Der Gemeinderat von Lindau hat einen Kredit von 190’000 Franken für die Schwermetallsanierung der Schiessanlage Lindengüetli freigegeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 500’000 Franken, davon übernehmen Bund und Kanton Zürich 310’000 Franken.
Saniert werden soll der natürliche Kugelfang der 300-Meter-Schiessanlage. Kantonsweit gelten solche Erdwälle heute als belastete Standorte. Sprich: Die Erde ist mit schwermetallhaltigen Munitionsresten durchsetzt und muss abgetragen und entsorgt werden.
Die Sanierung im Lindengüetli umfasst denn auch den Rückbau der Erdmassen, die fachgerechte Entsorgung des belasteten Erdmaterials sowie den Wiederaufbau des natürlichen Kugelfangs. Dazu müssen auch die künstlichen Kugelfangsysteme de- und anschliessend wieder montiert werden. Die ebenfalls notwendigen Rodungsarbeiten wurden bereits diesen Februar und März durchgeführt.
Der Baubeginn erfolgt in Absprache mit dem Schiessverein Lindau am 1. Oktober. Abgeschlossen werden soll die Sanierung bis spätestens April 2025.