Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland soll eine AG werden
Abstimmungen im September
Wegen des kantonalen Gemeindegesetzes braucht die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland eine neue Rechtsform. Im September stimmen die beteiligten Gemeinden über die Gründung einer Aktiengesellschaft ab.
Seit über 60 Jahren liefert die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland (GWVZO) Trink-, Brauch- und Löschwasser in die angeschlossenen Gemeinden. Organisiert ist sie als einfache Gesellschaft, der 14 Beteiligte angehören: die Politischen Gemeinden Bubikon, Dürnten, Hinwil, Hombrechtikon, Mönchaltorf, Rüti, Wald und Wetzikon, die Wasserversorgungsgenossenschaften von Bertschikon, Grüningen, Grüt/Gossau, Hadlikon und Rapperswil-Jona sowie die öffentlich-rechtliche Gemeindeanstalt Gemeindewerke Pfäffikon ZH.
«Mit der Revision des kantonalen Gemeindegesetzes im Jahr 2018 sind die Anforderungen an eine einfache Gesellschaft wie die GWVZO deutlich gestiegen», sagt François Racine, Präsident der Bau- und Betriebskommission. Insbesondere was den administrativen Aufwand bei der Budgetierung und der Rechnungslegung betrifft. Auch die Beschlussfassung wird komplizierter, was die Finanzierung von Erneuerungsprojekten erschweren würde.

