So sah das Oberland nach dem starken Regen aus
Nicht dramatisch, aber erheblich
Überschwemmte Flüsse und Seeufer sowie Camper, die leicht unter Wasser stehen – die starken Regenfälle über das Wochenende fordern die Böden in der Region heraus.
Die Kempt führt zwar immer noch viel Wasser, aber im Vergleich zum Wochenende ist sie deutlich ruhiger unterwegs. Randvoll ist hingegen der Pfäffikersee, der Pegelstand stieg am Montag noch immer an. Am Nachmittag lag er bei 537,86 Meter über Meer – gut 9 Zentimeter unter der Gefahrenstufe 4, die für «grosse Gefahr» steht.
Der Seequai war am Montagvormittag praktisch menschenleer. Ein paar Hündeler drehten ihre Runden, und ein Fischer versuchte im strömenden Regen sein Glück. Er habe die Erfahrung gemacht, dass die Jungfische bei Hochwasser näher ans Ufer kämen, meinte der Mann, der es auf Hechte abgesehen hatte: «Und mit ihnen kommen auch die Jäger.» Am Nachmittag wurde das Seequai sogar teilweise gesperrt.

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