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Gossau startet eigene Kanäle für Kommunikation

Ob sich die Bevölkerung so näher anbinden lässt? Gossau will die eigene Kommunikation verstärken.

Gossau möchte die gemeindeeigene Kommunikation ausbauen. (Symbolbild)

Foto: Keystone

Gossau startet eigene Kanäle für Kommunikation

Zweijähriger Testbetrieb

Die Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Kommunikation in die eigenen Hände zu nehmen. Dazu lanciert sie eine Printausgabe und startet dazu einen Testbetrieb. Auch soziale Medien sollen nicht zu kurz kommen.

Kürzlich gab die Gemeinde Gossau bekannt, dass sie ihre Kommunikationskanäle weiterentwickeln und ausbauen will. Die Verwaltung möchte mit der Bevölkerung enger kommunizieren und will deshalb eine eigene gedruckte Publikation herausgeben sowie verstärkt auf die sozialen Medien wie Instagram, Facebook und LinkedIn setzen. Die amtlichen Publikationen auf der Website www.gossau-zh.ch reichen anscheinend nicht mehr aus.

«Mit dieser strategischen Neuausrichtung sollen die Kommunikationsmittel effizienter und nachhaltiger gestaltet werden», heisst es seitens der Gemeinde. Man erhoffe sich dadurch auch einen direkteren und ausführlicheren Dialog mit der Bevölkerung. Das Ziel: möglichst alle Altersgruppen mit relevanten Themen aus dem Gemeinderat und der Verwaltung zu erreichen.

Testphase bis 2026

«Die eigene Printausgabe und die Social-Media-Kanäle sind seit Langem geplant und im Budget 2024 enthalten, das die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 20. November 2023 genehmigten», sagt Simone Künzli, Bereichsleiterin der Öffentlichkeitsarbeit.

Um nützliche Erfahrungen mit der neuen und mehrkanaligen Kommunikation zu sammeln, verläuft diese in einem Testbetrieb über zwei Jahre. Nach Ablauf der Testphase Mitte 2026 sollen die Ergebnisse ausgewertet werden, anschliessend wird über das weitere Vorgehen entschieden.

«Angesichts der dynamischen digitalen Weiterentwicklungen muss die Einführung einer mehrkanaligen, zielgruppengerechten und langfristig nutzbaren Kommunikation sehr sorgfältig analysiert und geplant werden», erklärt Künzli.

Diesem Anspruch komme die Gemeinde mit der geplanten Lösung inklusive Social Media umfassend entgegen, da diese die unterschiedliche Informationsbeschaffung der Altersgruppen abdecke. «Dadurch erreichen unsere Botschaften ein deutliches Plus bei der Bevölkerung.»

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