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Gesellschaft

Rüti erarbeitet nochmals ein neues Sportanlagenkonzept

Ob nun bald Nägel mit Köpfen gemacht werden? Rütis Vereins- und Sportskoordinator will Taten folgen lassen.

Rüti erarbeitet nochmals ein neues Sportanlagenkonzept

Ende gut, alles gut?

Eine endlose Geschichte? Die Gemeinde Rüti hat im Mai nochmals ein Mitwirkungsverfahren für ein einheitliches Sportanlagenkonzept gestartet. Dabei fallen Kosten von 100’000 Franken an.

Seit letztem Herbst verfügt die Gemeinde Rüti mit Claudio Meiler über einen Vereins- und Sportkoordinator. Nun steht er vor einer wichtigen Aufgabe, was die Zukunft von Vereinen und Sportbegeisterten in Rüti betrifft: «Mit dem Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) soll uns baldigst ein Mittel zur Verfügung stehen, um unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Beteiligten hinsichtlich der Sportanlagen in Rüti den Schritt in die gewünschte Richtung zu gehen.»

Für Architekten und einen externen Planer stehen dafür 100'000 Franken zur Verfügung, die der Gemeinderat kürzlich gesprochen hat. Im Spätsommer oder Herbst will man im Lauf des Projekts gezielt auf die Bevölkerung zugehen. Im April 2025 soll das Konzept vorliegen, um daraufhin die eruierten Bedürfnisse möglichst zu erfüllen.

Was bisher geschah

Im Oktober 2011 stimmte der Gemeinderat dem Sport- und Freizeitanlagenkonzept zu.

Gestützt auf die Ergebnisse eines Planungsberichts, wurden diverse Massnahmen umgesetzt.

2015 wurden Vereine befragt, ob die entsprechenden Massnahmen in ihrem Sinn seien.

2018 startete die Gemeinde aufgrund der Wünsche der Vereine das Projekt «Masterplan Schützenwiese» – eine Arbeitsgruppe mit der ERR Raumplaner AG wurde gegründet.

2019 wurden verschiedene Varianten der auf dem Areal Schützenwiese bereits bestehenden Nutzungen (Bogenschiessen, Fussball, Reiten) geprüft. Die Ergebnisse der Umfrage von 2015 flossen dabei mit ein.

Im Sommer 2020 wurden auf Grundlage des bereits angemeldeten Bedarfs einzelner Vereine (Tennis, Unihockey, Turnen) die Bedürfnisse nochmals genau erhoben. Die Vereine wurden an einem runden Tisch, im alljährlichen Neujahrsbrief und im «Rütner» aufgerufen, ihre Bedürfnisse zum Thema Schützenwiese einzubringen.

Ab dem Sommer 2023 lief ein erneutes Mitwirkungsverfahren für die Vereine. Am 30. September wurde es abgeschlossen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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