Illnau-Effretikon will E-Trotti-Angebot ausbauen
Nach Pilotphase
Illnau-Effretikon setzt bei E-Trottis auf Parkierungszonen. Das hat Vor- und Nachteile. Der Stadtrat will daran festhalten, kommt dem Anbieter aber entgegen.
In Wetzikon waren sie nach dem Pilotversuch wieder weg, in Illnau-Effretikon werden sie bleiben, zumindest für weitere zwei Jahre: E-Trotinette.
Seit letztem Juni sind die praktischen, aber oft umstrittenen Elektroflitzer in Illnau-Effretikon verfügbar. 20’000 Franken hatte der Stadtrat für einen einjährigen Pilotversuch gesprochen. Denn die Trottis sollten vor allem die Erschliessung der beiden Industriegebiete Langhag und Vogelsang verbessern – denn diese sind nur am Morgen und am Abend mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.
Das Vorhaben scheint zu funktionieren: «Vor allem die Arbeitnehmenden in den Industriegebieten nutzen das Angebot rege», sagt Beat Stampanoni, Wirtschaftsförderer von Illnau-Effretikon. So zeigen die Auswertungen, dass über ein Viertel aller E-Trotti-Fahrten in einem der beiden Gebiete beginnen oder enden.

