Zwei Vereine bringen den Kantonalen Jugendsporttag ins Tösstal
Turnvereine aus Schlatt und Rikon
Der Kantonale Jugendsporttag findet dieses Jahr unter anderem in Kollbrunn statt. Die Initiative dazu ergriffen hat Andri Anliker vom Turnverein Schlatt.
Am kommenden Wochenende zieht es über 1300 Kinder und Jugendliche von fast 30 verschiedenen Turnriegen nach Kollbrunn. Denn am 11. und 12. Mai findet an vier Standorten der Kantonale Jugendsporttag statt: neben Kollbrunn auch in Winterthur, Wil und Hinwil.
Organisiert wird der Anlass im Tösstal von den Turnvereinen Schlatt und Rikon – es ist also eine Tösstaler Co-Produktion. OK-Präsident ist Andri Anliker vom Turnverein Schlatt. Der Hauptleiter der Jugi Schlatt hatte auch die Idee, den Jugendsporttag ins Tösstal zu holen. «Fast jedes Jahr werden Vereine gesucht, die den Anlass durchführen wollen», erzählt er. Das war auch im Sommer 2022 nicht anders.
Anliker entschied sich deshalb, seine Vorstandskollegen vom Turnverein Schlatt anzufragen – für eine Austragung 2024. «Damit wir auch genügend Zeit haben für die Vorbereitung», betont er. Sein Vorschlag fand Anklang.
«Natürlich sorgt ein solcher Anlass für viel Arbeit», gesteht der Turner ein. Aber er könne sich noch gut an seine eigenen Jugendsporttage erinnern. «Das ist ein cooler Anlass», sagt er. Und jedes Jahr nehme die Jugi Schlatt mit gut 50 Kindern teil.
1300 Stunden, 1300 Kinder
Obwohl der Turnverein Schlatt auf viele Mitglieder zählen kann, einen Jugendsporttag für 1300 Kinder zu organisieren, geht nicht allein. So kam die Zusammenarbeit mit dem Turnverein Rikon zustande.
In Schlatt fehlt laut Anliker zudem die Infrastruktur, um so einen Anlass zu stemmen. Deshalb findet der Anlass nun in Kollbrunn in der Mehrzweckhalle Rägeboge und seiner Aussensportanlage statt.
Am Morgen messen sich die Kinder und Jugendlichen jeweils in einem Vierkampf in den Sparten Geräteturnen, Leichtathletik, Nationalturnen und Fitness. Am Nachmittag finden dann die Spiele wie Ball über die Schnur oder Korbball statt, gefolgt von einer Stafette.
Damit alles reibungslos abläuft, stehen übers Wochenende verteilt insgesamt 140 Helferinnen und Helfer im Einsatz. «Das sind 400 Schichten und insgesamt 1300 Helferstunden», sagt Anliker. Die Arbeit des Organisationskomitees sei darin noch gar nicht eingerechnet.
Die Organisation sei aufgegleist, das Material für die Wettkämpfe bestellt. Anliker hat deshalb nur noch einen Wunsch: «Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.»
