Eindrückliche Ausbauaktion beim Stadthaus Uster
Heizöltanks sind Geschichte
Zu Wochenbeginn herrschte vor dem Ustermer Stadthaus Baubetrieb. Zwei alte Öltanks aus den 1970er Jahren wurden ausgebaut. Damit verfolgt die Stadt Uster die Umsetzung ihrer eigenen Energiestrategie.
Das Stadthaus Uster ist seine hauseigenen Öltanks los. Diese wurden am Montag nach einer rund 50-jährigen Lebensdauer ausgebaut. Die Tanks mussten einem grossen Silo für die neue Pelletheizung weichen.
1961 wurde das Ustermer Stadthaus erbaut und zunächst mit Kohle beheizt. Bereits ein Jahrzehnt später wurde eine Ölheizung eingebaut.
Neue Energiestrategie
Der Heizungsersatz erfolgt im Zusammenhang mit der Umsetzung der neuen Energiestrategie der Stadt Uster – der Bereitstellung nicht fossiler Energiequellen für öffentliche Bauten der Stadt.
«Mit der Umsetzung des Projekts werden zudem die Ölheizung des Kindergartens am Gotthardweg und später die Gasheizung der Freiestrasse 2 ersetzt, beides ebenfalls städtische Gebäude», sagt Stadtrat und Finanzvorsteher Cla Famos (FDP). Insgesamt belaufen sich die Projektkosten auf rund 1,6 Millionen Franken.

Diese beiden Gebäude werden durch eine Fernleitung, die im Moment im Bau ist, erschlossen. Dadurch entstehe ein kleiner Wärmeverbund. Wann es so weit ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.
«Insgesamt kann man sagen, dass es sich um ein sehr interessantes Projekt handelt, das bei der Umsetzung unserer Energiestrategie einen wesentlichen Beitrag leistet», betont Famos.
