Ustermer Chemie-Genie möchte die Weltnummer 1 werden
Nachwuchstalent aus Uster
Nachdem Andrin Hauenstein in der Schweiz Gold gewonnen hat, wartet nun die internationale Chemie-Olympiade in Saudi-Arabien auf ihn.
Er sieht aus wie ein ganz normaler 19-jähriger Mann, als er mit seiner lässigen Jeansjacke und einem grossen Grinsen vom Velo steigt. Grund für Fröhlichkeit hat er allemal. Erst kürzlich gewann er im Fach Chemie an der Wissenschafts-Olympiade den ersten Platz. Was man ihm nämlich nicht direkt ansieht: Andrin Hauenstein hat ganz schön was im Köpfchen.
Seine grosse Liebe zur Naturwissenschaft entdeckte er vor einem Jahr, als er zum ersten Mal an der nationalen Chemie-Olympiade mitgemacht hatte. «Beim Wort Olympiade denken wahrscheinlich viele an körperliche Anstrengungen, doch die kann auch im Kopf geschehen», sagt Hauenstein. «Ohne Ringe und ohne Feuer ähnelt die Wissenschafts-Olympiade eher einer extrem langen Prüfung in der Schule.»

