Gesellschaft

Stadt Uster erteilt Baubewilligung für Kultur- und Begegnungszentrum

Nun muss nur noch das Volk Ja sagen: Das Kultur- und Begegnungszentrum in Uster ist einen Schritt weiter.

Das Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal soll 36,6 Millionen Franken kosten.

Visualisierung: PD

Stadt Uster erteilt Baubewilligung für Kultur- und Begegnungszentrum

Abstimmung am 9. Juni

Der Ustermer Stadtrat hat das Bauprojekt für das Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal bewilligt. Als nächster Schritt folgt am 9. Juni die Abstimmung der Stimmbevölkerung, die über den 36,6-Millionen-Kredit befinden wird.

Die Entwicklung des Zeughausareals ist seit Jahren ein zentrales Projekt der Ustermer Stadt- und Zentrumsentwicklung. Bereits dreimal hat das Stimmvolk über die künftige Nutzung und Gestaltung des Areals abgestimmt und diese jeweils immer klar befürwortet.

Nun hat der Stadtrat an seiner Sitzung vom 16. April die Baubewilligung für das Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal erteilt und das 36,6-Millionen-Projekt damit einen weiteren wichtigen Schritt vorangebracht. «Jetzt kann die Bevölkerung über ein bewilligtes Projekt abstimmen und hat das letzte entscheidende Wort», sagt Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP).

Dass der Stadtrat die Baubewilligung vor der Volksabstimmung erteile, habe mit dem Finanzierungsgesuch an den Kanton zu tun. Um sich für die kantonalen Unterstützungsbeiträge bewerben zu können, wird eine erteilte Baubewilligung vorausgesetzt.

Ein Meilenstein

Der Baubewilligung ging ein langer Planungsprozess voraus. Bereits 2005 fanden die ersten Gespräche zur Nutzung des ehemaligen Militärareals statt. Es folgten verschiedene Planungsphasen und Mitwirkungsprozesse.

Das Areal steht unter kantonalem Denkmalschutz. Es sei herausfordernd gewesen, die Ersatzbauten für den Stadthofsaal und das Kulturhaus Central sowie die Tiefgarage in die bestehende Struktur des Areals zu integrieren.

Zudem habe das Projekt auch den städtebaulichen, ökologischen und ökonomischen Vorgaben entsprechen müssen. Die Baubewilligung sei deshalb ein wichtiger Meilenstein im langjährigen Prozess. Das nun projektierte Kultur- und Begegnungszentrum sehe zeitgemässe und moderne Veranstaltungsräume sowie einen attraktiven Treffpunkt für alle im Zentrum von Uster vor.

Am 9. Juni wird die Stimmbevölkerung an der Urne über den Baukredit von 36,6 Millionen Franken befinden. Der Gemeinderat hat der Vorlage bereits deutlich mit 23 zu 11 Stimmen zugestimmt. Sagt das Volk erneut Ja und gehen keine Rekurse ein, könnten die Bauarbeiten auf dem Zeughausareal im Frühling 2026 starten. Die Eröffnung des Kultur- und Begegnungszentrums könnte bereits im Herbst 2028 stattfinden.

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